BREAKING NEWS: Münze der Bar Kochva Revolute zu Lag B’Omer am Tempelberg gefunden

Von Pessach bis zu Schavuot (Wochenfest) sind es genau 50 Tage, die nach den Anweisungen der Thora gezählt werden sollen (Wajjikra 23,15.16). Am 33. Tag dieser Zählung feiern Juden das Fest Lag B’Omer. Es hat seine Ursprünge im Bar Kochva Aufstand, der von 132 bis 135 dauerte. Lag B’Omer wurde diese Woche vom Montagabend bis Dienstag gefeiert. Anlässlich dieses Feiertags wurde eine Münze präsentiert, die bei Ausgrabungen in Jeruschalajim kürzlich gefunden wurde. 

Mit der Zerstörung Jeruschalajims im Jahr 70 läuteten die Römer das Ende der jüdischen Nation Israel ein. Doch noch leisteten ihnen die Juden Widerstand. Dieser wurde im Jahr 74 gebrochen, als die Festung Masada am Salzmeer (Totes Meer) fiel. Mit Masada hörte der Staat auf zu existieren und Masada wurde das “Grab der Nation”. So verwundert es auch nicht, dass im modernen Israel die Soldaten auf Masada mit dem Spruch “Masada darf nie mehr fallen” vereidigt werden. Auch wenn die Nation zerstört war und das weltweite Exil begann, so gab es doch noch immer Juden im Heiligen Land. In der Hoffnung sich vom römischen Joch zu befreien, kam es 132 zum Aufstand von Bar Kochva (Sohn des Sterns), der 3 Jahre später niedergeschlagen wurde. Der Kampf konzentrierte sich auf die Festung Betar und stand mit dem Ende eine Epidemie in Zusammenhang. Nach der Niederschlagung des Aufstandes wurden zahlreiche Juden aus dem Heiligen Land vertrieben.

Zu diesem Lag B’Omer wurde eine seltene Bronzemünze aus der Zeit des Bar Kochva Aufstands von der ‘Israel Antiquities Authority’ (IAA, Altertumsbehörde Israels) der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie wurde kürzlich bei Ausgrabungen im William Davidson Archaeological Park nahe am Tempelberg entdeckt, die durch die ‘Ir David Foundation’ (Davidstadt Stiftung) finanziert wurden.

Auf der einen Seite der Münze ist eine Weintraube mit der Aufschrift “Jahr zwei der Freiheit Israels” zu sehen. Auf der Rückseite findet sich der Name ‘Jeruschalajim’ im alten Hebräisch und eine Palme.

Münzen, die von der Revolte zeugen sind ziemlich häufig, sie sind überprägte römische Münzen und enthalten oft die Tempelfassade, Trompeten, eine Harfe sowie die Inschriften: “Erlösung Israels” und “Freiheit Israels”. 

Dr. Donald Tzvi Ariel, Leiter der Münzabteilung der IAA hat mehr als 22.000 Münzen, die im Bereich der Altstadt von Jeruschalajim gefunden wurden untersucht. Innerhalb dieses Bereichs hat er nur 4, der sonst so häufigen Revoltemünzen gefunden. Die nun kürzlich gefundene Münze ist die einzige innerhalb dieses Bereichs, die den Namen ‘Jeruschalajim’ trägt.

Da die Rebellen die Hauptstadt der ehemaligen jüdischen Nation nicht betreten konnten, liegt die Vermutung nahe, dass römische Soldaten die Münzen als Souvenir von der Schlacht mitnahmen und sie nach ‘Aelia Capitolina’, wie sie Jeruschalajim nannten, brachten.

 

Kommentar: Am 14. Mai 2018 verlegten die Amerikaner ihre Botschaft nach Jeruschalajim und manifestierten damit die Anerkennung durch Donald Trump. Die Verlegung ist fast auf den Tag genau 2 Jahre her, das fiel mir gleich auf, als ich die Inschrift “Jahr zwei der Freiheit Israels” las. Interessanterweise befinden wir uns auch jetzt zu Lag B’Omer, wo man des Aufstandes gedenkt, kurz vor Israels 72. Jahrestag (nach gregorianischen Kalender), wir sind also noch im ‘Jahr zwei der Freiheit Israels’ bzw. Jeruschalajims nach dessen Anerkennung durch die verlegte Botschaft. Dass die Münze als einzige in Jeruschalajim gefundene Revoltemünze den Namen der Stadt trägt, verstärkt bei mir den Eindruck noch, dass es sich bei dem Fund um eine prophetische Bestätigung der Anerkennung von Israels Hauptstadt handelt, nachdem Israel das besondere Alter von 70 Jahren überschritt.

 

Quelle: jewishpress.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.