BREAKING NEWS: ‘Löwe von Juda’ findet Zuhause in Jeruschalajim

der Löwe von Juda (hebr. Arie Jehuda) ist auch im Wappen der Hauptstadt

Nahe der Altstadt Jeruschalajims befindet sich der Bloomfield Garden mit Blick auf die Altstadtmauern. Dort ist auch der Löwenbrunnen, der 1989 von Helmut Kohl gestiftet wurde. Seit Dienstag ist eine Bronzestatue von Max Greiner, einem amerikanischen Künstler dazugekommen. Die Statue mit dem Namen ‘Löwe von Juda’ ist ein Geschenk an Israel, dass dem jüdischen Staat von einer Gruppe evangelikaler Leiter überreicht wurde. Die Suche nach einem Ort für die Löwenstatue dauerte mehrere Jahre. Jetzt hat der Löwe seinen Platz eingenommen.

Als die stellvertretende Bürgermeisterin von Jeruschalajim, Fleur Hassan-Nahoum, im letzen Jahr auf Michele Bachmann traf, zeichnete sich das Ende der Suche ab. “Sie bat mich, bei der Lösung des Problems zu helfen, und als Leiterin des Public Art Committee der Stadt habe ich mich damit befasst”, sagte Hassan-Nahoum. “Es war nicht einfach, wir mussten die Statue genehmigen lassen und dann einen Ort finden. Viele wurden vorgeschlagen, aber ich war der festen Überzeugung, dass diese Statue in einem Park stehen muss, da sie einen Löwen darstellt und einen ikonischen Blick auf die Altstadt bietet. Schließlich haben wir diesen Ort ausgewählt.”

“Diese Statue ist ein Symbol der Freundschaft zwischen der evangelikalen Gemeinde und dem Volk Israel. Der Löwe von Juda repräsentiert die Herrlichkeit und Stärke des jüdischen Volkes und ein solches Geschenk von der christlichen Gemeinde in Jerusalem, unsere ewige Hauptstadt, zu erhalten, ist etwas ganz Besonderes. Ich denke, es ist die Essenz des Aufbaus von Verbindungen zu unseren Freunden auf der ganzen Welt”, fügte die stellvertretende Bürgermeister hinzu.

Während des Jeruschalajimer Gebetsfrühstücks Anfang Juni sollte die Statue offiziell eingeweiht werden, aber die Veranstaltung wurde wegen des Coronavirus verschoben. Immerhin kann die 2,74m lange Löwenstatue nun im Park besichtigt werden.

“Max Greiner ist ein sehr bekannter Künstler in der christlichen Welt”, sagte Rabbi Pesach Wolicki, der sehr aktiv an den christlich-jüdischen Beziehungen mitwirkt und auch an der Initiative beteiligt war. “Wenn Sie in verschiedenen Städten der Welt reisen, sehen Sie öffentliche Skulpturen, die manchmal seit Hunderten von Jahren dort stehen und Teil der permanenten Landschaft der Stadt sind. Zu wissen, dass wir an einem Projekt beteiligt sind, das Teil der Landschaft der Stadt Jerusalem sein wird und die Freundschaft zwischen der christlich-zionistischen Gemeinschaft in Amerika und dem Volk Israel darstellt, ist sehr bedeutsam.”

“Dies ist eine Bronzestatue, die für Wind und Wetter gebaut wurde. Sie wird nicht abnutzen. Als ich Greiner in der texanischen Stadt Kerrville traf, wo es vor einigen Monaten eine exakte Nachbildung davon gab, fragte ich ihn, wie er das Gesicht des Löwen modelliert habe, dessen Schönheit mich besonders beeindruckt hatte. Er erklärte, dass er wollte, dass es stark, aber nicht einschüchternd aussieht, und deshalb entwarf er den Ausdruck sorgfältig und vermittelte Stärke und Majestät, aber auch Weichheit und Liebe. Meiner Meinung nach ist dies genau das Bild, das wir als Volk Israel anstreben und meistens erreichen, indem wir Stärke, aber auch Mitgefühl und Liebe ausstrahlen.”

 

Kommentar: Es berührt mich immer zu sehen, wenn Christen den Weg zurück zu ihrer Wurzel finden und ihr die Anerkennung zukommen lassen, die ihr gebührt. Der Löwe von Juda ist natürlich ein Name für den jüdischen Messias Jeschua, den König Israels. Aber auch im Wappen der Hauptstadt ist er zu sehen.

Bei diesem Geschenk an das jüdische Volk muss ich sofort an das Menora Projekt denken. Das Team hatte einen hochwertigen vergoldeten Nachbau der gestohlenen Menora aus dem Zweiten Tempel von Rom zurück nach Jeruschalajim gebracht, um prophetisch dem jüdischen Volk den gestohlenen und rechtmäßigen Besitz zurückzugeben und nicht Rom, sondern Jeruschalajim als Gottes Stadt zu ehren. Mit diesem sichtbaren Zeichen wurde nach meinem Empfinden im Unsichtbaren das Ende der Ersatztheologie besiegelt.

Bei der Löwenstatue geht es mir ähnlich. Sie ist für mich ein vorauslaufendes Zeichen. Der ‘Löwe von Juda’ hat seinen Platz in Jeruschalajim eingenommen und schaut auf die Altsstadt. Und so wird auch der Löwe von Juda, Jeschua der Messias, sehr bald nach Jeruschalajim kommen und seinen Platz einnehmen und herrschen.

 

Quelle: jpost.com

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