BREAKING NEWS: Kommt das erste Pessachopfer nach knapp 2000 Jahren auf dem Tempelberg?

die Chancen stehen besser denn je, dass dieses Jahr das Pessachopfer auf dem Tempelberg gebracht wird

Nach der Veröffentlichung des US-Friedensplans Ende Januar durch Donald Trump und Benjamin Netanjahu, wurde schnell bekannt, dass Trump dem antiken Muster des Perserkönigs Cyrus folgt, der seinerzeit ein Dekret erließ, um den Tempel wieder aufzubauen. Der Friedensplan sieht vor, dass jede Glaubensrichtung gemäß ihren Anforderungen auf dem Tempelberg ausgeübt werden darf. So wurde die große Hoffnung geweckt, dass das Pessachopfer, dass letztes Jahr im letzten Augenblick auf dem Tempelberg verboten wurde, dieses Jahr Realität wird. 2019 gab es lediglich eine Übung mit echtem Opfer ein paar Tage vor Pessach. Beflügelt durch den Friedensplan wurden für dieses Jahr die Anträge gestellt, damit das Opfer tatsächlich auf dem Tempelberg gebracht werden kann.

Der Sanhedrin, der Hohe Rat, beantragte bei der israelischen Regierung die Erteilung von Genehmigungen, die es Priestern ermöglichen würden, das Pessachopfer auf einem temporären Altar mit dazugehöriger Zeremonie auf dem Tempelberg zu bringen. Dies würde das 1. Opfer auf dem Tempelberg, dem heiligsten Ort auf der Erde, nach knapp 2000 Jahren sein, sollte die israelische Regierung die Durchführung genehmigen. Die Beobachtung der letzten Jahre lassen eindeutig eine Bewegung auf den Tempelberg hin erkennen.

Seit 8 Jahren ist der Sanhedrin dabei, für den zukünftigen Tempeldienst zu üben und führt Nachstellungen des Dienstes durch, um auf die tatsächliche Wiedereinsetzung des Tempeldienstes vorzubereitet zu sein. So werden zu den biblischen Festen die Abläufe bereits von Nachfahren Aarons, den Kohanim (Priestern) eingeübt, während diese schon die vorgeschriebene Kleidung tragen.

Für gläubige Juden ist das Pessachopfer von besonderer Bedeutung, denn es gibt nur 2 biblische Gebote, die einen Ausstoß aus der Gemeinschaft bei Nichteinhaltung vorschreiben. Nur bei der Beschneidung und dem Pessachopfer wird diese Bestrafung bei Nichterfüllung vorgesehen.

“Trotz verschiedener Fragen des jüdischen Rechts, wie ritueller Unreinheit und des Fehlens eines Hohepriesters, sind Juden immer noch gefordert und technisch in der Lage, das Opfer zu bringen”, sagte Rabbi Hillel Weiss, der Sprecher des Sanhedrin. “Das einzige, was das jüdische Volk daran hindert, das Passah-Opfer zu bringen, ist die israelische Regierung.”

Kürzliche intensive Studien des Sanhedrin über den aktuellen Status des Pessachopfers kamen zu dem Schluss, dass zu diesem Zeitpunkt ein Opfer am Tempelberg, das im Namen des gesamten jüdischen Volkes gebracht würde, ausreichend sei. Der Sanhedrin hielt gestern ein Sondertreffen ab, um die Pessachzeremonie und Notfallpläne zu erörtern, falls die Regierung die Durchführung des eigentlichen Rituals auf dem Tempelberg zum richtigen Zeitpunkt zulässt.

Wie auch in den vergangenen Jahren beantragte der Sanhedrin die Erlaubnis zur Durchführung der Übung, die als Verlauf ein paar Tage vor den Feiertagen auf dem Tempelberg stattfinden sollte. Einen separaten Antrag reichten sie ebenfalls ein, damit das eigentliche Opfer an den Feiertagen auf dem Tempelberg abgehalten werden kann. In dieser Anfrage ist der Plan enthalten, einen Steinaltar zum Tempelberg zu bringen.

Der transportable Brandopferaltar wurde 2018 an Chanukka, dem Fest der Tempelweihe mit dem 1. Brandopfer in knapp 2000 Jahren geweiht und führte dazu, dass in Israel seit dem wieder Tieropfer gebracht werden. Auch wenn der Opferdienst noch im Entstehen ist, so haben wir doch das oben erwähnte Opfer zu Pessach 2019, das Probeopfern der roten Kuh im August und die fragwürdige Bundeserneuerung auf dem Ölberg im vergangenen September.

Auch wenn im vergangenen Jahr zu Pessach mit Blick auf den Tempelberg geopfert wurde, so muss doch das richtige Pessachopfer auf dem Tempelberg und nirgends anders gebracht werden, um die Gebote zu erfüllen. Dafür ist der Tempel jedoch noch nicht zwingend notwendig, der Altar schon.

Der Sanhedrin betonte, dass der Plan, den Altar auf den Tempelberg zu bringen, völlig im Einklang mit Trumps Friedensplan stehe, der die volle Souveränität Israels über den Tempelberg anerkennt.Sollte die Stadtverwaltung von Jeruschalajim keine Erlaubnis erteilen, den Altar zum Tempelberg zu bringen, gibt es noch einen Plan B, einen zusätzlicher Antrag, den Altar für die Zeremonie in Jeruschalajim zu nutzen.

Rabbi Meir Halevi Hakaadded sagte dazu: “Genau wie König Cyrus öffnet diese Erklärung von Donald Trump den Juden die Tür zum Bau des Tempels. Jetzt liegt es an uns, den nächsten Schritt nach vorne zu machen. Dies ist ein Wendepunkt in der Geschichte. Sobald wir den Altar zum Tempelberg bringen, gibt es auch für das Opfer eines Lammes kein Zurück mehr. Der prophezeite nächste Schritt ist unvermeidlich.”

“Das mag vor nicht allzu langer Zeit drastisch geklungen haben, aber heute, angesichts des Coronavirus, des Klimawandels und der Schurkenvölker, beten die Gläubigen zweifellos dafür, dass der Tempeldienst sofort beginnt.”

“Pluralität in Form von 70 Nationen ist eine biblische Voraussetzung dafür, dass der Tempel ein Gebetshaus für alle Nationen ist”, sagte Rabbi Weiss. “Westliche liberale Werte und internationales Recht fordern die Gleichheit der Religionen. Wir schlagen vor, einen temporären Altar für einen Tag mitzubringen, um ein Lamm für die gesamte jüdische Nation zu opfern. Die Samarier opfern jedes Jahr Hunderte von Lämmern. Jeder Einwand dagegen kann nur auf Rassismus und Hass beruhen.”

“Wir haben uns vorbereitet und treu alles getan, was wir können, um Gottes Willen auszuführen”, sagte er. “Jetzt liegt es in Gottes Händen, es zu seinem prophetischen Abschluss zu bringen; das Pessachopfer auf dem Tempelberg. Alle Bewohner der Welt müssen Gottes Willen, wie er in der Bibel zum Ausdruck kommt, in erster Linie in ihr Bewusstsein stellen.”

“Die Tempel waren und bleiben für das Wohl der ganzen Welt und die Nationen sollen uns zu diesem Zweck helfen”, sagte Rabbi Meir Halevi Hakaadded. “Dies gilt heute besonders dann, wenn wir globalen Bedrohungen ausgesetzt sind, die jeden Einzelnen und jede Nation betreffen. Und tatsächlich gibt es viele Nationen und Einzelpersonen, einschließlich Muslime und Araber, die dies verstehen und bereit sind, ihren Platz in diesen Bemühungen einzunehmen.”

“Jetzt, zu diesem Zeitpunkt, ist es wichtig, dass die Nationen ihren Wunsch nach der Rückkehr des Tempeldienstes kundtun.”

 

Hintergründe: Als der noch Tempel stand, kamen alle Juden nach Jeruschalajim und organisierten sich in Gruppen, um den Pessachseder zu feiern. Jede Gruppe schickte einen Vertreter in den Tempel, um ein Lamm zu bringen, das von den Priestern rituell zubereitet und dessen Blut auf den Altar gespritzt wurde. Das Lamm würde dann nach Hause gebracht, um gekocht und gegessen zu werden.

 

Quelle: breakingisraelnews.com

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