Jordanien verurteilt jüdische Besuche auf dem Tempelberg

der Tempelberg, der heiligsten Ort auf Erden, ist jetzt im Fokus

Laut Aussagen der offiziellen Nachrichtenagentur Jordaniens verurteilte das Außenministerium gestern die Besuche der Israelis auf dem Tempelberg. Dieser sei ein Anbetungsort nur für Muslime. Das Ministerium forderte ein Ende der Besuche von Juden.

In dem Bericht der Agentur werden die Besuche als “anhaltende israelische Verstöße gegen die Al-Aqsa-Moschee” bezeichnet. Der Sprecher des Ministeriums, Dhaif Allah Al Fayez, nannte die Besuche eine Provokation für Muslime auf der ganzen Welt und beschuldigte Israel seiner Pflicht nicht nachzukommen, die heiligen Stätten zu überwachen. Der Status quo solle von Israel respektiert werden. Der Direktor der Al-Aqsa-Moschee, Omar Kiswani, sagte, dass Israel die jüdischen Feiertage nutzen würde, um die jüdische Präsenz auf dem Tempelberg zu erhöhen. Er forderte die arabischen und muslimischen Länder auf, die Moschee zu verteidigen.

Seit Pessach werden die jüdischen Anbeter nicht mehr von der Polizei gehindert, täglich auf dem Tempelberg laut zu beten. Zu Sukkot, dem Laubhüttenfest, sollen über 1600 Juden auf dem Tempelberg gewesen sein. Im Oktober warnte Jordanien, dass der Friedensvertrag mit Israel wegen der Verletzung von Jordaniens Bedingungen bezüglich Jeruschalajim in Gefahr sei. Ende November übte Jordanien sogar den Krieg mit Israel.

 

Kommentar: Nachdem Jeruschalajim als Israels Hauptstadt durch die USA anerkannt wurde, ist der Tempelberg in den Fokus gerückt. Seit längerer Zeit wird heftig am Status quo von beiden Seiten gerüttelt und der Islam verliert zunehmend an Boden. Es ist zu erwarten, dass der Tempelberg zeitnahe komplett in jüdische Hand übergeht, um den Bau des Dritten Tempels zu beginnen. Vielleicht ist es 2020 schon soweit.

 

Quelle: jpost.com

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