RED ALERT: Israels Oberrabbiner fordern Netanjahu auf, Tempeldienst auf Tempelberg zu erlauben

auch wenn das Opfer nicht gebracht werden konnte, so steht die Forderung nach dem Beginn des Tempeldienstes

In den vergangenen Wochen beauftragte der Sanhedrin (Hohe Rat) den Leiter der Tempelbergorganisationen, Shimshon Elboim, alles vorzubereiten, damit das Pessachopfer auf dem Tempelberg gebracht werden könne, sollte die israelische Regierung dies erlauben. Er traf die Vorbereitungen für die geplante Opferung am Mittwochnachmittag. Auch ein Brief mit der Bitte das Opfer zu erlauben wurde an Donald Trump und Benjamin Netanjahu geschickt. Statt das Ersuchen abzulehnen, leitete Netanjahu den Brief an Gilead Erdan weiter und beauftragte ihn darüber zu entscheiden. 

Erdan, der Minister für innere Sicherheit, entschied sich dazu, dem Ersuchen nicht stattzugeben. Ausschlaggebend neben den Sicherheitsbedenken wegen der zu erwartenden muslimischen Gewalt auf dem Tempelberg war die Tatsache, dass der Tempelberg aufgrund der Coronakrise geschlossen ist.

Mehrere der höchsten Rabbiner Israels kamen zuvor zu dem Schluss, dass es nun zum 1. Mal  zulässig sei, den Pessach-Tempeldienst beginnen zu lassen, weil das öffentliche Interesse dies erfordere. Sie verfassten deshalb den Brief an Trump und Netanjahu und stellten die Anfrage zum Bringen des Opfers. Untermauert wurden ihre Argumente mit dem US-Friedensplan.

Der Sanhedrin hatte nachdem beschlossen wurde, dass ein Pessachopfer auf dem Tempelberg für die jüdische Nation ausreichen würde, eine Webseite eingerichtet, auf der jeder für das Opfer spenden konnte, damit es ein Gemeinschaftsopfer sein würde.

In diesem Jahr beteiligte sich Rabbi Chaim Kanievsky, einer der bekanntesten und angesehensten Rabbiner Israels, mit einer Spende an dem Opfer und unterstützte damit stillschweigend die Wiederherstellung des Tempeldienstes. Vor Pessach brachte Rabbi Yehudah Glick, ein wichtiger Aktivist des Tempelbergs, ein Lamm mit, damit es als Opfer von Rabbi Kanievsky gesegnet würde. Auch andere Rabbiner unterstützten das Vorhaben, wie der Oberrabbiner von Safed Rabbi Shmuel Eliyahu, der auch Mitglied des Oberrabbinerrats ist. Ebenfalls unterstützten Rabbinerrichter Rabbi Benayhu Brunner, Rabbi Gur Galon und Rabbi Menachem Makover. 

In einem Brief an Benjamin Netanjahu und die Minister schrieben die Rabbiner, dass sie förmlich darum bitten, “den Platz des Tempels jedem Juden zu öffnen, der die Pessach-Mitzwa befolgen möchte, wie sie in der Bibel geboten wird, am Vorabend des Festes der ungesäuerten Brote.”

“Wir appellieren hiermit an alle, die in der Lage sind zu handeln, für die Erneuerung des Tempeldienstes im Allgemeinen und des Passah-Opfers im Besonderen zu handeln.” Die Rabbiner verwiesen auch auf die Coronakrise und machten deutlich, dass “wir uns angesichts der schrecklichen Epidemie in diesem Jahr auf obligatorische und intensivere Weise bemühen werden, dies zu tun”.

Sie verwiesen darauf, dass das Pessachopfer und der Tempeldienst eine Möglichkeit seien, um die Coronaplage zu stoppen. Aus diesem Grund würde die Entscheidung, den Tempeldienst zu beginnen, in dieser Zeit der Pandemie der ganzen Welt zugute kommen.

“Wir wissen, dass es in der Macht des Tempeldienstes liegt, Gottes Zorn aus Israel zu entfernen”, schrieben die Rabbiner. “Der Verdienst dieser Mizwa wird alle Beteiligten vor jeglicher Trübsal, Bedrängnis und Krankheit bewahren, so wie das erste Passah-Opfer in Ägypten Israel vor dem Engel des Todes schützte.”

 

Kommentar: Ob das Pessachopfer auf dem Tempelberg den Coronavirus tatsächlich aufgehalten hätte, weiß ich nicht. Nun ist diese Frage nur noch spekulativ oder vielleicht im 1 Jahr verschoben. Jedenfalls ist der Ruf nach dem Dritten Tempel und der Wiedereinsetzung des Tempeldienstes unüberhörbar und bahnt diesen den Weg. Auch wird die Unterstützung durch eine breitere Basis der Rabbiner immer deutlicher. Mit dieser erstmaligen Aufforderung an Netanjahu erhöht sich der Druck auf den Tempelberg nochmals. Es wird nicht mehr lange dauern, bis dort der Tempel gebaut werden kann.

Ich persönlich denke, dass der Tempeldienst erst in der Trübsalszeit wieder gestartet wird. Das braucht allerdings viel Vorbereitung und Vorarbeit, diese können wir heute sehen. Es ist klar, dass Jeschua das ultimative Pessachlamm ist, dass für uns geopfert wurde, damit das Gericht an uns vorbeizieht. Wenn er die Braut heimholt, kommt das Zeitalter des Neuen Bundes wohl zu einem Ende. Dann könnten die Opfer tatsächlich wieder nötig sind (sie heben sein Opfer allerdings nicht auf). Vielleicht hat Gott deshalb das Pessachopfer dieses Jahr nicht zugelassen, allerdings sind wir einen Schritt näher als letztes Jahr gekommen. Es sind unglaublich spannende Zeiten, in denen wir leben. Unglaublich, dass eine supermoderne High-Tech-Nation wieder anfängt Tiere zu opfern. Aber es muss alles wiederhergestellt werden, bevor Jeschua kommen kann

 

Quelle: breakingisraelnews.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.