BREAKING NEWS: Israel überlässt Jordanien Tempelberg am Jahrestag der Befreiung

die Schließung des Tempelbergs für Juden kommt zu einer ungünstigen Zeit

Im vergangenen Dezember wurde deutlich, dass Jordanien befürchtet, die Kontrolle über den Har HaBeit (Tempelberg) zu verlieren. Ende Januar folgten dann Spannungen zwischen Israel und Jordanien, die durch Renovierungsarbeiten an der al-Aqsa-Moschee ausgelöst wurden. Anfang März beschuldigten Jordanien und die Palästinensische Autonomiebehörde “jüdische Extremisten”, den Tempelberg getürmt zu haben. Mitte März verweigerte Israel dem jordanischen Prinzen den Tempelberg zu betreten, was offenbarte, dass ein Tauziehen zwischen Saudi-Arabien und Jordanien um die Kontrolle auf dem Tempelberg stattfindet. Israel gelang es 1967 im Sechstagekrieg, den Tempelberg zu erobern und ihn zu kontrollieren, gab jedoch später die Kontrolle an Jordanien ab. Nun zum 54. Jahrestag des Sechstagkriegs nach dem jüdischen Kalender traf Israel die Entscheidung, Juden den Zutritt zum Tempelberg vom 9. bis zum 12. Mai zu verbieten.

Die israelische Regierung gab diese Woche der Forderung der jordanischen Regierung nach, den Tempelberg für jüdische Besucher zu schließen. Damit übergab sie quasi die Kontrolle über den Tempelberg am Jahrestag des Sieges, der die Juden auf den Tempelberg zurückbrachte, ab.

Gestern forderte das jordanische Außenministerium Israel auf, die so genannten “Provokationen in der Al-Aqsa-Moschee” zu beenden, indem es “Extremisten erlaubte, die Moschee in den letzten zehn Tagen des Ramadan unter israelischer Sicherheit zu betreten.” Die Aufforderung kam als offizielles Protestmemorandum.

Der Sprecher des jordanischen Außenministeriums Dhaifallah Al-Fayez bezeichnete Israels Aktionen als “eine offensichtliche Verletzung des historischen und rechtlichen Status quo, des Völkerrechts und der Verpflichtungen Israels, der Besatzungsmacht in Ostjerusalem und der Heiligkeit des Al-Aqsa-Moschee und die Heiligkeit des Ramadan.” Er forderte die Sicherheitskräfte auf, “die Belästigung der Jerusalemer einzustellen, und zwar derjenigen, die die Al-Aqsa-Moschee erreichen wollen, insbesondere im gesegneten Monat Ramadan, oder die Kirchen Jerusalems”.

Nach den Aussagen des Außenministers sei das gesamte Gelände des Tempelbergs nur für Muslime eine Kultstätte sei und nur die jordanische Tempelbergorganisation Waqf hätte die alleinige Befugnis, alle Angelegenheiten der Moschee zu regeln. Er stellte auch eine Forderung an die internationale Gemeinschaft: “Übernehmen Sie die Verantwortung, Druck auf Israel auszuüben, um die anhaltenden Verstöße in Jerusalem zu stoppen.”

Mit diesem Verhalten spielt die jordanische Regierung eine Forderung der Hamas von letzter Woche wider. Diese forderte Israel auf, Juden zu verbieten, den Tempelberg “im Austausch” für Ruhe im Gazastreifen zu besuchen. Diese Forderung stellte die Hamas, nachdem über 40 Raketen aus Gaza auf Israel abgefeuert wurden.

Die israelische Regierung reagierte nun auf diese Forderungen verbot gestern den jüdischen Besuch auf dem Tempelberg vom 9. bis zum Vormittag des 12. Mai. Dies trifft Juden besonders hart, denn diese feiern vom Abend des 9. Mai bis zum Abend des 10. Mai den Jerusalem Tag. An diesem Feiertag wird auch der israelischen Soldaten auf dem Tempelberg gedacht, die diesen IDF-Sieg ermöglichten. Ironischerweise gab die israelische Regierung der jordanischen Forderung am 21. Ijar nach, genau 54 Jahre und 5 Tage nach Beginn des Sechstagekrieges.

Doch konnte diese Geste die jordanische Regierung nicht vollständig zufrieden stellen, denn der Tempelberg wird für Juden wieder geöffnet, bevor der islamische Fastenmonat Ramadan mit dem Fastenbrechen am 12. Mai zu Ende ist. Die Zeit des islamischen Fastenmonats ist oft von zunehmender arabischen Gewalt gekennzeichnet. Immer wieder kam es in den letzten Wochen zu heftigen Zusammenstößen zwischen Arabern mit der israelischen Polizei.

Der Vorsitzende der Tempelbewegung Yaakov Hayman bemerkte, dass die gegenwärtige Situation voller Ironie sei: “Während des Ramadan gehen muslimische Araber tagsüber nicht zum Tempelberg und die Polizei erlaubt Juden nicht, die Stätte nachts zu besuchen”. Und fuhr fort: “Es wäre für die Polizei sehr einfach, die aktuellen Besuchszeiten für die Juden einzuhalten und gleichzeitig den Muslimen zu erlauben, allein vor Ort zu sein, wenn sie nachts zum Beten kommen.”

Hayman teilte mit, dass seine Organisation den Antrag gestellt hätte, die Öffnungszeiten für Juden zu verlängern. Auch die Abendstunden und die Stunden am Schabbat seien dort eingeschlossen. Er sagte: “Dies würde es einem durchschnittlichen Juden, der einen Job hat, ermöglichen, unsere heiligste Stätte zu besuchen”. Und erklärte: “Aber dies geschieht seit Jahren mit unlogischen und rassistischen Maßnahmen, die auf arabische Gewalt ausgerichtet sind.”

Auch der der Sprecher der Tempelorganisationen Assaf Fried äußerte sich über das Verbot vom 9. bis 12. Mai, dass er als unfair bezeichnete. Diese Praxis sei, aber zur akzeptierten Routine geworden sei. Fried sagte: “In den letzten zehn Jahren war es üblich, dass die Polizei den Tempelberg während des Ramadan wegen arabischer Gewalt schloss.” Und ergänzte: “Dies ist ein schlechtes Prinzip und ein gefährlicher Präzedenzfall, aber das ist die Situation. Es hat sicherlich ein Element der Kapitulation, aber ich bevorzuge, dass die Polizei ihre Aufgaben wahrnimmt und es schafft, die Ordnung aufrechtzuerhalten, ohne den Tempelberg vollständig aufzugeben.”

“Wir führen eine Kampagne durch, um am Jerusalemer Tag so viele Juden wie möglich auf den Tempelberg zu bringen. Hoffentlich wird dies gelingen und der endgültige Sieg wird nur kommen, wenn alle Juden ihr Recht auf ihren heiligsten Ort fordern”, schloss Fried.

 

Kommentar: Was soll ich dazu sagen? Wir sehen, wie um den Tempelberg gekämpft wird, mal gewinnen die einen, mal die anderen. Der Trend ist jedoch völlig eindeutig, der Tempelberg ist dabei in jüdische Hände zurückzukommen. Und damit auch ihr Messias, etwa 7 Jahre später.

 

Quelle: israel365news.com

Ein Gedanke zu „BREAKING NEWS: Israel überlässt Jordanien Tempelberg am Jahrestag der Befreiung

  • 05/05/2021 um 8:53
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    Ich frage mich, ob sie einen Aufruhr provozieren wollen.

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