Irans Währung im freien Fall bedroht die Wirtschaft

die Wirtschaft und Währung des Iran sind in einem desolaten Zustand

Die Islamische Republik Iran wurde im Frühling von dem Coronavirus besonders hart getroffen. Sogar das Parlament musste geschlossen werden nachdem mehrere Ayatollahs gestorben waren. Im Sommer gab es eine Reihe von rätselhaften Explosionen in Bereichen die zum Atomprogramm gehören und warfen den Bau von Atomraketen zurück. Trotz aller Schwierigkeiten hält das iranische Regime weiter an dem Bestreben fest, in den Besitz von Nuklearwaffen zu kommen. Dies führte zu Sanktionen die der Wirtschaft des Iran schwer geschadet haben und zusammen mit dem schlechten Management der Regierung dazu führten, dass die Währung Rial quasi wertlos wird.

Berichte zeigen, dass dar iranische Rial in diesem Jahr mindestens 49% seines Wertes verloren hat. Heute gilt er als wertloseste Währung der Welt und ist sogar dem irakischen Dinar und der pakistanischen Rupie unterlegen. Am 24. September wurden 277.900 Rials an inoffiziellen Märkten gegen nur einen Dollar getauscht. Im Juli wurden Nullen aus der Währung entfernt, um die Handhabung zu vereinfachen. Eine Hyperinflation war die Folge, die zu einem starken Anstieg der Preise führte. Die Inflation für städtische Haushalte hatte im vergangenen Monat 26,1% erreicht, die jährliche Inflationsrate ist auf 34,4% gestiegen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Iran in diesem Jahr um 6% schrumpfen wird, andere Prognosen gehen von bis zu 12%, während die Arbeitslosigkeit im Jahr 2020 16,3% erreichen wird. Die Economist Intelligence Unit (EIU) erwartet, dass die schrumpfende Wirtschaft “auch die Wut der Bevölkerung und eine humanitäre Krise schüren wird”. Viele Iraner versuchen ihre Rials in US-Dollar, Gold und Immobilien umzutauschen. Aber auch der Gold-, Devisen- und der Immobilienmarkt ist in Gefahr. Seit Anfang Mai hat sich der Preis für Goldmünzen fast verdoppelt.

Viele machen die US-Sanktionen als einzigen Schuldigen aus, jedoch sagt die iranische Unternehmerin und CEO von Arsh Gostar Nasim Tavakol: “Als jemand, der im wirtschaftlichen Umfeld des Landes aktiv ist, kann ich Missmanagement beobachten und manchmal die Regierung, die die Aktivitäten des Privatsektors blockiert.” Und ergänzte: “In den letzten Monaten gab es Schwierigkeiten bei der Zuteilung von Fremdwährungen durch die iranische Zentralbank, während die Zollverwaltung den Prozess der Warenabfertigung instabil gemacht hat.” 

Maryam Shokrani, eine prominente Wirtschaftsjournalistin aus Teheran, sieht ebenfalls weitere Gründe neben den Sanktionen und sagte: “Vom Krieg betroffene Länder wie der Irak und Afghanistan konnten einstellige Inflationsraten erzielen. Trotz der Sanktionen konnte Russland die Inflation im einstelligen Bereich bewältigen. Syrien, das in einen Bürgerkrieg verwickelt ist, ist nicht der Spitzenreiter der Welt bei der Inflationsrate, aber diese Dilemma hat den Iran getroffen.”

“Dies ist die Unwirksamkeit der Geld- und Fiskalpolitik im Iran im Laufe der Jahre. Die iranische Wirtschaft ist seit Jahrzehnten ölabhängig, und das Haushaltsdefizit wird durch das Drucken von Geld ausgeglichen, was zu einer zweistelligen Inflationswirtschaft und den damit verbundenen Herausforderungen führt.”

Dieses Staatsversagen wird verstärkt durch die US-Politik, die andere Länder unter Druck gesetzt hat, Geschäfte mit dem Iran zu machen. Um den US-Strafen zu entgehen haben viele von Irans Ölkunden die Importe gestoppt, zu ihnen zählen beispielsweise Indien, Japan, Südkorea, Taiwan Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien, Spanien und die Türkei. Derzeit bestehen zwischen dem Iran und der internationalen Gemeinschaft kaum oder gar keine bedeutenden finanziellen, Bank-, Versicherungs- und Transportbeziehungen. Einen begrenzten Handel mit landwirtschaftlichen Produkten, Lebensmitteln, Medikamenten und Industriemaschinen gibt es noch.

Viele im Iran trauen es der Regierung nicht zu, dass harte Reformen durchgeführt werden. Viele kleinere und mittlere Unternehmen sind im Iran vom Bankrott bedroht. “Das Angebots- und Nachfragesystem wurde auf den Kopf gestellt und die Produktionskosten sind wahnsinnig gestiegen. Wenn die Regierung weiteren Druck auf die Unternehmen ausübt, werden wir Zeuge der Schließung von Unternehmen und der Kapitalflucht aus dem Iran”, sagte Shokrani.

Rouhani sieht dies ganz anders, noch im August lobte er die Wirtschaftsleistung seiner Regierung und sagte, dass der Iran “widerstandsfähiger” sei als USA und die europäischen Länder, dort soll nach seiner Aussage das BIP um 30% bzw. 10% gesunken sein. Er hofft zusammen mit den Behörden in Teheran, dass US-Präsident Donald Trump von Joe Biden abgelöst wird. Biden war Vizepräsident als der Atomdeal ausgehandelt wurde und würde nach der Hoffnung Rouhanis den Deal wiederherstellen.

Trotz der katastrophalen Wirtschaft und dem Zerfall der Währung geht die Arbeit an den Nuklearwaffen weiter. Ein US-Beamter sagte kürzlich, dass der Iran könne bis Ende des Jahres eine Atomwaffe haben könnte, und “die Zusammenarbeit mit Langstreckenraketen mit dem nuklear bewaffneten Nordkorea wieder aufgenommen” hätte.

 

Kommentar: Das iranische Regime finde ich unberechenbar. In der jetzigen Situation wird die Lage sicherlich noch gefährlicher, denn die schrumpfende Wirtschaft führt zu einer Verschärfung im Land. Es ist sicherlich nur eine Frage der Zeit bis das Volk sich zur Wehr setzt. Dies dürfte auch der Regierung bewusst sein. Wenn das Regime in die Ecke gedrängt wird, könnte es zu heftigen Reaktionen kommen, denn sie hätten nichts mehr zu verlieren. Eine einsatzbereite Atomwaffe wird dann sehr gefährlich. Wir sollten auch bedenken, dass nach schiitischer Theologie der Mahdi (Erlöser) kommt, wenn es ein großes Chaos und viel Blutvergießen gegeben hat. Da die Ayatollahs das Ziel haben, dass der Mahdi kommt, ist ihnen alles zuzutrauen.

Trotz aller Schwierigkeiten im Iran wächst dort die Gemeinde sehr stark. Wir haben viele Geschwister dort, die leicht vergessen werden, wenn man an den Iran denkt. Es passiert also auch etwas Gutes im Iran.

Im Nahen Osten gibt es neben dem Iran andere Länder, deren Wirtschaft bedroht oder bereits kollabiert ist. Zum Beispiel ist der Libanon offiziell bankrott ohne Aussicht die Schulden jemals zurückzahlen zu können. Dem Bürgerkriegsland Syrien geht es auch nicht gut und auch die türkische Wirtschaft ist kräftig angeschlagen. Die von Erdogan verkündeten Bodenschätze im Schwarzen Meer konnten bisher nicht bestätigt werden. Die Gesamtsituation im Nahen Osten bietet die Voraussetzung, dass der Krieg von Gog und Magog jederzeit losgehen kann. Dort ist die Aussicht auf Beute der Anlass Israel anzugreifen. 

 

Quelle: asiatimes.com

Ein Gedanke zu „Irans Währung im freien Fall bedroht die Wirtschaft

  • 15/10/2020 um 15:25
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    Das Ölembargo und Sanktionen der früheren Presidenten Amerikas an Iran, hat Iran zur Armut gebracht, so auch die Economie zerstört. Amerika war vielmehr mit der VAE ( Vereinte Arabische Emirate) verbündet im Ölgeschäft. VAE hat mit Amerika ein Bündnis geschlossen im Ölgeschäft, aber auch Militärschen Stützpunkt für die Nato. Die VAE brauchten Amerikas Unterstützung gegen die islamischen Nachbarländer, die Arabien das Öl stehlen wollten. Siehe Saddam Hussein./ Einmarsch Kuwait. Iran dagegen hielt stets Amerika als Feind Nr.1 . Über 21 Länder der Welt boykottierten Irans Erdöl. Das war seitdem ein Irans Dolchstich für sich selbst, dessen er sich nie wieder erholt hatte. Auch Türkei bekommt eine Sanktion nach den anderen mit schwere Bürde und Economiezusammenbruch der Rezesion zur baldige Inflation. Im Jahr 2021 darf auch Türkei nichts mehr nach Europa exportieren, weil Türkeis Grenze zu Griechenland verschlossen bleibt. Türkei wird wie Iran economisch zerstört, so beide nichts übrig bleibt als zusammen in den Krieg zu ziehen. Seht ihr, wie Gott alles lenkt, und wie er seine versprochene Prophetie erfüllen lässt.!! ?? Vertraut ihm, und liebt eure Feinde. Es ist Gottes Kampf und nicht unseres. Gott tut alles um Israel zu schützen.

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