BREAKING NEWS: Hisbollahführer fordert Juden auf Israel zu verlassen

in Akko nahe der libanesischen Grenze leben Juden und Araber friedlich zusammen

Am Ende des kürzlich beendeten islamischen Fastenmonats wurde auch dieses Jahr der Al-Quds-Tag am vergangenen Freitag gefeiert. ‘Al Quds’ (arab. für ‘Die Heilige’) ist der Name, den viele Muslime für Jeruschalajim verwenden, da sie den hebräischen Namen nicht anerkennen. Ebenso erkennen sie den jüdischen Staat Israel nicht an und sehen die Juden als Besetzer ‘Palästinas’. So verwundern auch nicht die Aussagen des Hisbollahführers anlässlich dieses Feiertags.

Hassan Nasrallah, der Anführer der Hisbollah (deut. ‘Partei Gottes’) sagte am vergangenen Freitag, dass alle Juden Israel verlassen müssten, denn das Gebiet “vom Fluss [gemeint ist der Jordan] bis zum Meer” sei Eigentum der ‘Palästinenser’. “Wir haben zwar nie gesagt, dass wir jemanden ins Meer werfen wollen, aber diejenigen, die nach Palästina geströmt sind, müssen gehen“, sagte der Chef der Terrororganisation, die im nördlichen Nachbarland Libanon beheimatet ist.

“Palästina vom Fluss bis zum Meer ist Eigentum des palästinensischen Volkes, und es wird dorthin zurückkehren”, sagte der Terrorchef. “Das, was gestohlen wurde, kann nicht zum rechtmäßigen Eigentum des Diebes werden, selbst wenn die ganze Welt es als dessen Besitz anerkennt.” Er ergänzte: “Unsere Haltung zu Palästina ist religiös und moralisch, und deshalb können wir keine Kompromisse eingehen.”

“Unsere Haltung zu Palästina ist religiös und ethisch, und deshalb können wir keine Kompromisse eingehen.” Seine Aussagen schließen sich nahtlos an die Forderung der “Endlösung” an, die Ayatollah Khamenei vor wenigen Tagen auf seiner Webseite propagiert hatte. Dies hatte die Reaktion von Benjamin Netanjahu ausgelöst, der dem iranischen Regime mit der Zerstörung drohte. Khamenei bezeichnete auch die Gründung Israels als ein beispielloses “Verbrechen gegen die Menschlichkeit” und den Staat selbst als “Krebstumor”. Der Zionismus sei “ein Virus”, sagte er mit Hinweis auf die Coronakrise, der “so schnell wie möglich beseitigt werden muss”.

Laut Nasrallahs Aussagen hätte Israel Angst vor seiner Organisation und einem drohenden Krieg mit ihr. Dies verzeichnet er als Sieg für sich. “Einige mögen sagen, dass es gegenseitige Abschreckung gibt, aber gegenseitige Abschreckung ist ein Sieg für den Libanon”, sagte Nasrallah.

“Israel sollte nicht darauf wetten, dass die Hisbollah mit häuslichen Situationen beschäftigt sein könnte”, sagte er und bezog sich damit auf die katastrophale wirtschaftliche Situation und den Staatskankrott des Libanon.  

Obwohl es der Hisbollah immer wieder um Israel und die ‘Palästinenserfrage’ geht, gab Nasrallah doch zu verstehen, wer der eigentliche Feind sei: “Unser wirklicher Kampf ist gegen die Vereinigten Staaten von Amerika.” Israel würde nur die “Vorwärtsfront” für die USA sein. “Die USA führen Kriege, um das ‘israelische Regime’ zu schützen und zu sichern”, sagte er. 

Der Hisbollahchef beschuldigte aber auch seine arabischen Brüder, die sich nicht genügend für die sog. ‘Palästinenser’ einsetzen würden und stattdessen mehr und mehr in Israel einen wertvollen Partner sehen. Nicht nur eine zunehmende Bedrohung aus dem Iran führt dazu, dass die arabischen Länder und Israel näher zusammenrücken. Im Kampf gegen den Coronavirus suchten 3 Golfstaaten die Kooperation mit Israel. Und aus den Vereinten Arabischen Emiraten war vergangene Woche das 1. Flugzeug auf einem kommerziellen Direktflug aus Abu Dhabi auf dem Ben-Gurion-Airport in Tel Aviv gelandet. Auch in Saudi-Arabien hat sich das Image Israels zunehmend verbessert, während die Öffentlichkeit zunehmend gegen die ‘Palästinenser’ gewandt hat. Israels Nachbarn merken zunehmend, dass sie von dem jüdischen Staat profitieren können. Das zeigen die aktuellen Beispiele. Nasrallah sieht das selbstverständlich anders:

“Einige arabische Länder sind nicht im geringsten mit dem arabisch-israelischen Konflikt befasst”, sagte er. “Widerstand mit allen Formen ist der einzige Weg, Land zu befreien, alle anderen Wege sind Zeitverschwendung”.

 

Quellen: mena-watch.com und timesofisrael.com

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