BREAKING NEWS: Heuschreckenschwärme könnten 8000x größer werden als zu Jahresbeginn

es droht eine Verwüstung wie nach dem Auszug aus Ägypten

Anfang Februar wurde davor gewarnt, dass die Heuschreckenplage, die damals China, Jordanien, Pakistan, Kenia, Sudan und vor allem Ostafrika bedrohte, zur Plage biblischen Ausmaßes werden könnte. Man schätzte, dass die Schwärme bis Sommer 400-mal so groß werden könnten. Ende April erwarteten dann die Vereinten Nationen “weit verbreitete Hungersnöte von biblischem Ausmaß“, als Auswirkungen der Heuschrecken und des Coronavirus. Ende Mai fiel der weltweit größte Heuschreckenschwarm über den Iran her. Nun ist der Sommer gekommen, aber Grund zur Entwarnung gibt es nicht.

Bereits im letzten Jahr drängten die Heuschreckenschwärme mehrere Nationen Afrikas in eine Nahrungsmittelkrise. Nun sind sie vielfach zurück. Ungewöhnliche Regenfälle verlängerten die Brutzeit und führten zu einer weiteren Generation von Heuschrecken, die nicht erwartet wurde. Nun schätzen Experten, dass die Schwärme 8.000-mal größer werden könnten, als sie zu Beginn des Jahres waren.

Beamte warnten davor, dass die Heuschreckenwelle bis zum Ende des Jahres in den betroffenen Gebieten Afrikas, Asiens und im Nahen Osten anhalten könnte. Die starken Regenfälle hatten zu weiteren Brutzeiten und Generationen der Heuschrecken beigetragen und diese ermöglicht. Das Wetter hat ebenfalls zur Verbreitung beigetragen. 

Der aus dem Jemen stammende Megaschwarm ist der schlimmste seit vielen Jahrzehnten. Durch ihn werden 13 Länder bedroht, zu denen auch Kenia, Äthiopien, Somalia, Sudan, Indien, Uganda, Pakistan und der Iran gehören. 40 Millionen Menschen haben keine Sicherheit mehr, ausreichend ernährt werden zu können. Voraussichtlich wird Somalia, das 2017 und 2019 unter einer Dürre litt, am stärksten betroffen sein, hier erwartet man Ernteausfälle von bis zu 70%. Auch Kenia wird schwere Ausfälle haben, dort waren im Januar 173.000 Morgen Land von den Heuschrecken befallen, die schlimmste Plage seit 70 Jahren. Keith Cressman, der für die Vorhersage von Heuschrecken zuständig ist und bei der Food and Agricultural Organization (FAO) arbeitet, sagte, dass nun ein Schwarm gesichtet wurde, der 60km lang und knapp 40km breit ist.

Nach Schätzungen der Weltbank, wird es zu Schäden und Verlusten von bis zu 8,5 Milliarden US-Dollar kommen, sollten die Schwärme bis Ende des Jahres nicht aufgehalten werden können. Die Weltbank geht davon aus, dass Äthiopien wahrscheinlich am schlimmsten betroffen sein wird.

Neben der Bedrohung durch die Heuschrecken wird die Situation in einigen Ländern zusätzlich durch politische Unruhen verschärft. Im Jemen wird der Bürgerkrieg wohl die Bekämpfung der Heuschrecken behindern. Indien und Pakistan hingegen haben ihre Streitigkeiten beiseite gelegt und kämpfen nun gemeinsam gegen die Schwärme.

Die UN bezeichnet den Ausbruch der Heuschrecken als “beispiellose Bedrohung” für die Ernährungssicherheit und den Lebensunterhalt. Die FAO warnte, dass ein Schwarm von einem Quadratkilometer so viel frisst, wie 35.000 Menschen zum Leben brachen. “Ein Schwarm von der Größe von Bamako (Mali) oder Niamey (Niger) kann verbrauchen, was die Hälfte der Bevölkerung eines Landes an einem einzigen Tag essen würde.”

Als wenn dies alles nicht schon schlimm genug wäre, kommt die Tatsache hinzu, dass die Schwärme täglich 150 km wandern und dadurch die Kontrolle erschweren. Beamte warnten, dass weitere Regenfälle in der betroffenen Region zu einem noch größeren Ausbruch führen könnten. Auch die Coronakrise trägt erschwerend zur Bekämpfung bei. Lieferungen von Geräten und Pestiziden verlangsamen sich. Ausgangssperren erschweren die Verfolgung.

 

Gebetsanliegen: Auf mehrere ärmere Länder dieser Welt rollt eine humanitäre Katastrophe zu. Millionen von Menschen sind vom Hungertod bedroht. Lasst uns beten, dass sie in ihrer Not nach Gott suchen, ihn finden und er ihnen hilft!

 

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