Kehillah

Negev

Die jüdische Kultur ist sehr familienzentriert und Gott sieht sein Volk als eine große Familie an. Für ihn gibt es keine Denominationen, Institutionen oder Religionen. Er hat sein Volk und er lebt mit seinem Volk in einer unmittelbaren Nähe.

Als Jeschua den Neuen Bund brachte, brachte er diese unmittelbare Nähe zu Gott. Der Vorhang des Allerheiligsten im Tempel zerriss (Matitjahu27,51) und jeder konnte sich nun Gott ohne Mittler nahen.

Während durch den Bund am Sinai eine abgesonderte Priesterschar ausgebildet wurde, kommt der Neue Bund ohne diese Trennung aus. Hierarchie und Institutionen so wie wir sie heute in fast allen ‘Kirchen’ kennen, sind dem Neuen Bund und auch den ersten Versammlungen (hebräisch Kehila) völlig fremd und entstanden im 3. und 4. Jahrhundert in Rom. Rom machte aus dem organischen Leib des Messias, eine Organisation mit Hierarchien und erstickte das übernatürliche Leben. Die ersten Nachfolger Jeschuas trafen sich als große Familie im privaten Rahmen. Ämter wurden nicht vergeben, sondern kristallisierten sich im Laufe der Zeit in einer Gruppe heraus. Ein Amt bedeutete allerdings keine hierarchische Überlegenheit. Auch Gesandte (Apostel) standen nicht über den Versammlungen, sondern berieten sie auf Augenhöhe. Die einzige Hierarchie, die es gab war Jeschua als König, der durch alle in der Versammlung wirkte und im Mittelpunkt stand.

Diese Hingabe und Herzensbeziehung zu Jeschua als König, gab seinen ersten Nachfolgern die Kraft Wunder zu wirken und die Welt zu erobern.

Jeschua ist heute dabei, seinem Volk zu zeigen, dass er der König ist und er wird die ursprüngliche Beziehung im Neuen Bund wiederherstellen und seine Braut bereiten, denn er kommt sehr bald! Ich denke, wir müssen dringend zum Original zurück, um bereit zu sein bevor er kommt!