BREAKING NEWS: Größter Supermond des Jahres an Pessach

dieses Pessach erinnert in besonderer Weise an den Auszug aus Ägypten

Bereits zu Purim war ein Supermond zu sehen, nun folgt das nächste Fest, Pessach, ebenfalls mit einem Supermond, der der größte des Jahres werden wird. Gleichzeitig wird das diesjährige Pessachfest in Israel dem ursprünglichen Pessach am nächsten kommen, denn bedingt durch den Coronavirus hat Benjamin Netanjahu angeordnet, dass von heute 16 Uhr bis Freitag 7 Uhr neue massive Beschränkungen erlassen werden. Jegliches Reisen zwischen den Städten wird verboten. Zusammen mit der Ausgangssperre sitzt nun wirklich jede Familie für sich allein zuhause, so wie vor über 3300 Jahren kurz vor dem Auszug aus Ägypten, als der Todesengel durch das Land zog und die Erstgeborenen in den Häusern tötete, die nicht das Blut des Lammes an den Pfosten hatten. Auch mehrere Plagen Ägyptens hatten sich in den letzten Monaten wiederholt. Während Netanjahu das Volk an das Blut des Lammes erinnerte, hoffen der Sanhedrin (Hohe Rat) noch auf die Genehmigung, um morgen auf dem Tempelberg das 1. richtige Pessachopfer in knapp 2000 Jahren bringen zu können.

Ein Supermond entsteht, wenn der Abstand zur Erde auf der elliptischen Umlaufbahn des Mondes am geringsten ist. Er erscheint dann 14% größer und bis zu 30% heller. Das kommt normalerweise 3-4 mal im Jahr vor. Dieses Jahr ist nun schon der zweite Supermond an einem biblischen Festtag zu sehen. Außergewöhnlich ist das aber nicht, denn sowohl Purim (im Adar) und Pessach (im Nisan) fallen auf den 14. des Monats, wenn Vollmond ist.

“Der Supermoon am Passahfest ist kein Zufall”, sagte Rabbi Berger vom Davidsgrab auf dem Tzion. “Gott brachte die Kinder Israel an einem bestimmten Tag aus Ägypten heraus, einem Tag, an dem von Beginn der Schöpfung an besondere Erlösungskräfte herrschten. Der Midrasch (homiletische Lehren) sagt, dass die erste Erlösung Israels in dieser Nacht stattgefunden hat und die endgültige Erlösung auch.”

“Diese ursprünglichen Erlösungskräfte tauchen jedes Jahr in der Seder-Nacht wieder auf”, sagte Rabbi Berger. “Sie sind da und warten darauf, dass wir auf sie zugreifen. Es ist eine Nacht, in der Wunder darauf warten, enthüllt zu werden.” Er verwies dabei auf den Propheten Micha:

“Wie in den Tagen, als du aus dem Land Ägypten zogst, werde ich es Wunder sehen lassen” (Micha 7,15).

“Seder war schon immer eine Zeit der Zusammenkunft”, bemerkte er. “Bis auf das erste Passahfest in der Nacht vor der Abreise aus Ägypten. In dieser Nacht drängten sich die Familien zusammen, während der Engel des Todes durch die Straßen streifte. Dieses Jahr ist wie damals, denn die zehnte Plage wurde als Epidemie bezeichnet.” Die Bibel nennt die Tod der Erstgeborenen נגף (Negef: Krankheit).

Rabbi Berger sagte auch, dass ein Supermond für den Festtag der Erlösung unglaublich passend sei: “Eines der Wunder, die am Ende der Tage zu sehen sein werden, ist eine Zunahme des Mondes.”

“So wie wir uns nach der endgültigen Erlösung sehnen, um unsere Sünden zu reinigen, sehnt sich Gott aus demselben Grund danach. So wie wir uns nach dem Dritten Tempel sehnen, sehnt sich Gott nach einem Haus, um unter uns zu wohnen”, sagte er und stützte sich auf  Chaggai:

“So spricht Adonai der Heerscharen: Dieses Volk sagt: Die Zeit ist noch nicht gekommen, das Haus Adonais zu bauen. Und das Wort Adonais geschah durch den Propheten Chaggai: Ist es für euch selber an der Zeit, in euren getäfelten Häusern zu wohnen, während dieses Haus verödet daliegt?” (Chaggai 1,2-4).

 

Kommentar: Pessach ist in besonderer Weise mit der Erlösung verbunden, denn das Volk Israel wurde aus der langen Sklaverei in Ägypten befreit. So ist auch zu diesem Pessach die Erwartung groß, dass Erlösung erneut geschieht und die Befreiung vom Coronavirus kommt. Diese Erwartung erhöht den Druck auf den Tempelberg und das geplante Opfer dort enorm. Morgen werden sehen, ob es dem Sanhedrin gelingen wird, dieses Opfer tatsächlich zu bringen. Wenn Juden wieder auf dem Tempelberg opfern könnten, wäre dies in meinen Augen der letzte Meilenstein vor der Errichtung des Tempels.

 

Quelle: breakingisraelnews.com

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