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Sukkot

Palmen in Moledet – die Wedel bilden das Dach der Sukka

Rede zu den Söhnen Israel: Am fünfzehnten Tag dieses siebten Monats ist das Fest der Laubhütten sieben Tage für Adonai. Am ersten Tag soll eine heilige Versammlung sein, keinerlei Dienstarbeit dürft ihr tun. Sieben Tage sollt ihr Adonai ein Feueropfer darbringen. Am achten Tag soll für euch eine heilige Versammlung sein, und ihr sollt Adonai ein Feueropfer darbringen: Es ist eine Festversammlung, keinerlei Dienstarbeit dürft ihr tun. Das sind die Feste Adonais, die ihr ausrufen sollt als heilige Versammlungen, um Adonai Feueropfer darzubringen: Brandopfer und Speisopfer, Schlachtopfer und Trankopfer, die Gebühr des Tages an seinem Tag; außer den Sabbaten Adonais und außer euren Gaben und außer all euren Gelübden und außer all euren freiwilligen Gaben, die ihr Adonai gebt. Doch am fünfzehnten Tag des siebten Monats, wenn ihr den Ertrag des Landes eingesammelt habt, sollt ihr sieben Tage das Fest Adonais feiern. Am ersten Tag soll Ruhe sein, und am achten Tag soll Ruhe sein. Und ihr sollt euch am ersten Tag prächtige Baumfrüchte nehmen, Palmwedel und Zweige von dicht belaubten Bäumen und von Bachpappeln und sollt euch vor Adonai, eurem Gott, sieben Tage freuen. Und ihr sollt es sieben Tage im Jahr als Fest für Adonai feiern: eine ewige Ordnung für eure Generationen; im siebten Monat sollt ihr es feiern. In Laubhütten sollt ihr wohnen sieben Tage. Alle Einheimischen in Israel sollen in Laubhütten wohnen, damit eure Generationen wissen, dass ich die Söhne Israel in Laubhütten habe wohnen lassen, als ich sie aus dem Land Ägypten herausführte. Ich bin Adonai, euer Gott (Wajjikra 23,34-43).

 

Das Laubhüttenfest ist das 7. Fest und damit das Schabbatfest. Es ist das letzte Wallfahrtsfest im Jahr und zugleich ein Erntefest für Wein und bildet den Abschluss der Ernte. Es ist auch eine Erinnerung an die Wüstenwanderung des Volkes Israel, denn während den sieben Tagen des Festes lebte das Volk Israel in temporären Laubhütten, wie sie auch während der 40-jährigen Wüstenwanderung genutzt wurden.

Wahrscheinlich wurde Jeschua während Sukkot geboren, denn er wurde nicht im Winter geboren, weil es dann für die Hirten mit ihren Herden nachts auf dem Feld zu kalt ist. Wir können seine Geburt sehr genau nachvollziehen. Der Priester Zacharias, der Vater von Jochanan dem Eintaucher, war in der Abteilung Abija (Lukas 1,5) und es gab 24 Abteilungen, die je 2 Wochen Dienst hatten, für die 12 Monate des Jahres und Abija stand an 8. Stelle (Dibre HaJamin I 24,10). Zacharia hat also am Ende des 4. Monats gedient und war Ende Juli fertig. Dann wurde Elisabeth schwanger und bekam Besuch von Marijam, als sie im 6. Monate war (Lukas 1,26), etwa im Januar. 9 Monate danach wurde Jeschua in der Zeit des Laubhüttenfestes geboren. Ein weiterer Punkt der für seine Geburt an Sukkot spricht ist, dass zu Sukkot das Volk nach Jeruschalajim strömt, denn es ist ein Wallfahrtsfest. Da Bet Lehem nahe Jeruschalajim ist, wurden die Herbergen dort mit genutzt, um die große Masse an Menschen zu bewältigen. Und so blieb nur eine Sukka als Unterschlupf.

Eine koschere Laubhütte hat kein geschlossenes Dach, sondern Palmenwedel werden als Dach genutzt, so dass man den Sternenhimmel noch sehen kann. Sukkot fällt dem Spätregen zusammen und dieser wird als Segen empfunden. Durch das offene Dach fällt der Segen direkt in die Sukka. Auch heute werden in Israel während Sukkot Laubhütten aufgestellt und geschmückt. Dabei wird ein Strauß mit verschiedenen Früchten gebunden und in der Sukka aufgehängt. Die Laubhütten erinnern uns heutzutage, dass das Leben im hier und jetzt vergänglich ist.

Im Tausendjährigen Messianischen Friedensreich wird Sukkot ebenfalls gefeiert und zeigt uns damit, dass das Fest auch in der Zeit des Neuen Bundes von Bedeutung ist. Denn Nationen, die während Sukkot nicht nach Jeruschalajim kommen, bekommen im nächsten Jahr keinen Regen (Secharja 14,16-19). Wie können Christen angesichts solcher Konsequenzen das Laubhüttenfest (und die anderen Feste) als unwichtig ansehen?

Jeschua bringt am Ende der Zeit die letzte Ernte ein (Offenbarung 14,14-20) und seine Kinder werden in Ewigkeit bei ihm leben (Matitjahu 13,36-43 und 1. Thessalonicher 4,16.17). Gott der Vater wird dann auf der erneuerten Erde bei den Menschen leben (die Sukka Gottes bei den Menschen) und den Menschen das Wasser des Lebens umsonst geben (Offenbarung 21,1-7). Daran denken wir ebenfalls wenn wir das Freudenfest Sukkot feiern, denn Sukkot schließt ab mit dem Fest des Wasserschöpfens, bei dem der Hohepriester Wasser aus der Schiloaquelle schöpft. Dies war auch der Zeitpunkt als Jeschua sagte: “Wenn jemand dürstet, so komme er zu mir und trinke! Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Inneren werden Ströme lebendigen Wassers fließen” (Jochanan 7,37.38).