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Schavuot

Ausläufer des Golan in der Nähe zum See Kinneret (Genezareth)

Und ihr sollt für euch zählen von dem Tag nach dem Schabbat, von dem Tag, an dem ihr die Garbe fürs Schwingopfer gebracht habt: Es sollen sieben volle Wochen sein. Bis zum andern Tag nach dem siebten Sabbat sollt ihr fünfzig Tage zählen. Dann sollt ihr Adonai ein neues Speisopfer darbringen. Aus euren Wohnungen sollt ihr Brot fürs Schwingopfer bringen, zwei von zwei Zehnteln Weizengrieß sollen es sein, gesäuert sollen sie gebacken werden, als Erstlinge für Adonai. Und ihr sollt zu dem Brot hinzu sieben einjährige Lämmer ohne Fehler darbringen und einen Jungstier und zwei Widder, sie sollen ein Brandopfer für Adonai sein, dazu ihr Speisopfer und ihre Trankopfer: ein Feueropfer als wohlgefälliger Geruch für Adonai. Und ihr sollt einen Ziegenbock zum Sündopfer opfern und zwei einjährige Lämmer zum Heilsopfer. Und der Priester soll sie schwingen mit dem Erstlingsbrot als Schwingopfer vor Adonai, mit den zwei Lämmern; sie sollen Adonai heilig sein für den Priester. Und ihr sollt an ebendiesem Tag einen Ruf ergehen lassen – eine heilige Versammlung soll euch sein. Keinerlei Dienstarbeit dürft ihr tun: eine ewige Ordnung in all euren Wohnsitzen für eure Generationen (Wajjikra 23,15-21).

Das Wochenfest (hebr. Schavuot (Schavua = Woche)) ist ein Wallfahrtsfest, dass den Beginn der Weizenernte anzeigt (Wajjikra 23,14). Es wird am 50. Tag nach dem Fest der Erstlingsfrüchte gefeiert, wenn 7mal 7 Wochen voll sind.

Zum Zeitpunkt dieses Festes wurde die Thora am Sinai von Gott offenbart. In der Zeit des Neuen Bundes wurde zu Schavuot der Heilige Geist ausgegossen (Taten 2,1-4) und so wurde auch dieses letzte Frühlingsfest beim ersten Kommen Jeschuas erfüllt, denn wir folgen nun nicht mehr dem Buchstaben des Gesetzes, sondern dem Geist des Gesetzes (Römer7,6). Dieser gibt uns die Kraft, Gottes Gebote zu halten (2. Kefa 1,3). Dies war der Startschuss mit dem Jeschua angefangen hat, sich seine Braut im Neuen Bund zu bereiten.