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Pessach

Jeschuas soll hier den Sederabend an Pessach mit seinen Jüngern gefeiert haben

Im ersten Monat, am Vierzehnten des Monats, zwischen den zwei Abenden, ist Pessach Adonais (Wajjikra 23,5).

Das Fest Pessach geht zurück auf den Auszug aus Ägypten. Nachdem der Pharao nach der 9. Plage immer noch nicht bereit war, das Volk Israel ziehen zu lassen, drohte Gott den Tod aller Erstgeburt an (Schemot 11,4-.5) und nahm damit Rache an den Ägyptern, die ebenfalls alle Erstgeborenen getötet hatten, um das Volk zu schwächen (Schemot 1,22).

Um der Plage zu entgehen sollte jede israelitische Familie am 10. Nissan ein makelloses Lamm auswählen und es bis zum 14. Nissan begutachten. Am 14. Nissan sollte es gegen 15h geschlachtet werden und mit dem Blut die Türpfosten bestrichen werden, um das Gericht abzuwenden. Das Lamm sollte zusammen mit bitteren Kräutern und Matzot (ungesäuerte Brote) gegessen werden (Schemot 12,2-11). Außerdem durfte kein Bein bei dem Lamm gebrochen werden (Schemot 12,46).

Das Pessachlamm ist ganz eindeutig ein Hinweis auf Jeschua, denn er ist das Lamm (Jochanan 1,29), das um unsertwillen geopfert wurde (Lukas 22,19.20). Er feierte mit seinen Jüngern am Sederabend (bei uns besser bekannt als letztes Abendmahl) das Pessachfest und ging danach ans Kreuz. Er starb zeitgleich mit den Pessachlämmern und erfüllte so dieses Fest, indem er das Gericht auf sich nahm und die Erlösung für jeden brachte, der sein Opfer annimmt. Genau wie bei den Lämmern wurden seine Beine nicht gebrochen, was für eine Kreuzigung sehr ungewöhnlich ist (Jochanan 19,31-33).

In jüdischen Familien wird der Sederabend mithilfe einer Haggada gefeiert, sie enthält den Ablauf mit allen Einzelheiten.

Seit 2015 ist das Pessach von den Priestern des Temple Institutes wieder eingesetzt worden und wurde jedes Jahr gefeiert. Dabei nahm die Distanz zum Tempelberg jedes Jahr ab. Waren es 2015 noch 4km, so waren es 2016 nur noch 1,5km und 2017 nur 400m. 2018 wurde das Pessachfest auf den Stufen zum Tempelberg gefeiert, wo früher die Opfertiere hochgeführt wurden. Wird es 2019 auf dem Tempelberg gefeiert werden? Wir dürfen gespannt sein.  

Pessach geht über in das Fest der ungesäuerten Brote, genannt Chag HaMatzot.

 

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