Chag HaMatzot

Matzen – das typische Brot in der Pessachzeit

Am fünfzehnten Tag dieses Monats ist das Fest der ungesäuerten Brote Adonais; sieben Tage sollt ihr ungesäuertes Brot essen. Am ersten Tag soll für euch eine heilige Versammlung sein, keinerlei Dienstarbeit dürft ihr tun. Und ihr sollt Adonai sieben Tage lang ein Feueropfer darbringen. Am siebten Tag ist eine heilige Versammlung, keinerlei Dienstarbeit dürft ihr tun (Wajjikra 23,6-8).

Das Fest der ungesäuerten Brote (hebr. Chag HaMatzot) ist das erste Wallfahrtsfest des neuen Jahres und folgt umittelbar auf Pessach. Es beinhaltet auch das erste Erntefest im Jahr, bei dem für die Gerstenernte gedankt wird und das Volk nach Jeruschalajim kam. In dieser Zeit darf nur Brot ohne Sauerteig, genannt Matzen (hebr. Matzot) gegessen werden, denn Sauerteig ist ein Symbol für Sünde (1. Korinther 5,8), die versklavt. Und so erinnert das Fest auch an die Befreiung aus der Sklaverei in Ägypten.

Während dieses Festes nahm Jeschua die Sünden fort (Jochanan 1,29) und befreite uns von der Macht der Sünde. Die ungesäuerte Brot weisen auf das sündlose Leben Jeschuas hin (2. Korinther 5,21), der sich selbst als das Brot des Lebens bezeichnete (Jochanan 6,35). Jeschua erfüllte den prophetischen Gehalt dieses Festes an genau diesem Fest.

Während des Festes der ungesäuerten Brote wird auch das erste Erntefest, Chag HaBikurim, gefeiert.

 

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