RED ALERT: Gantz lobt, dass Israel die Souveränitätserklärung fallen gelassen hat, um in den Abraham Accord zu gehen und USA hoffen, dass dieser den Nahostkonflikt löst

neben den USA hofft auch Yair Lapid, dass die ‘Palästinenser’ mithilfe des Abraham Accords Frieden schließen (deutsche automatische Untertitel verfügbar, so werden sie aktiviert)

Als die Vereinigten Staaten unter Donald Trump nach vielen Verschiebungen endlich ihren US-Friedensplan veröffentlichten, brach im Nahen Osten eine neue Ära an. Durch viel harte Arbeit gelang es den USA, dass islamische Nationen mit Israel Frieden schlossen. Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) machten den Anfang, sehr schnell folgte Bahrain, später dann der Sudan und Marokko. Diese 4 Friedensbündnisse wurden alle in einem Zeitraum von deutlich weniger als einem halben Jahr geschlossen. Davor gab es in den gesamten mehr als 70 Jahren Israels nur 2 Friedensverträge mit Ländern des Nahen Ostens. Der Abraham Accord, dem Israel und die 4 Nationen beitraten, ist deshalb ein gewaltiges Zeichen. Er zeigte auch, dass es möglich war Frieden mit Israel zu schließen, ohne dass der Nahostkonflikt gelöst war. Dieser war bisher das Haupthindernis für Frieden mit Israel. Neben den Ländern, die dem Abraham Accord beigetreten sind, gibt es 4 weitere Interessenten und Friedensplan-Architekt Jared Kushner ist sich sicher, dass alle 22 arabischen Staaten folgen werden. Neben dem Abraham Accord leistete die Trump-Administration viel Gutes für Israel wie die Anerkennung von Jehuda und Schomron (Judäa und Samaria). Die israelische Souveränitätserklärung wurde jedoch ausgesetzt als Bedingung der VAE, Frieden mit Israel zu schließen. Trotz des Machtwechsels in den USA, der zur Rückkehr der vorigen Politik der Zweistaatenlösung zurückkehrte, gründete Kushner Anfang Mai das Abraham Accords Institute for Peace, um den Abraham Accord weiter voranzutreiben. Mit dem Machtwechsel in Israel droht der Abraham Accord nun kurz nach seinem ersten Jahrestag, in die falsche Richtung abzudriften, denn der doppelte Regierungswechsel führte in beiden Ländern zu massiven Verschiebungen. Während die Biden-Administration dabei ist Trumps Vermächtnis auszulöschen und die Zweistaatenlösung zur offiziellen US-Politik zu machen, ist auch Israels zerfledderte Regierung eher bereit faule Kompromisse zu machen. Beide Regierungen äußerten nun Statements, die die Zweistaatenlösung stärken.

Bei einer Veranstaltung anlässlich des einjährigen Jubiläums des Abraham Accords in der Knesset sprach Verteidigungsminister Benjamin Gantz den ehemaligen Premierminister und derzeitigen Oppositionsführer Benjamin Netanjahu an und erinnerte ihn, an dessen Entscheidung, die notwendig gewesen sei. Der Abraham Accord sei dadurch zustande gekommen, dass Netanjahu den “einseitigen” Druck auf die Souveränität in Jehuda und Schomron aufgegeben hätte.

“Die Tatsache, dass wir eine einseitige Annexion* verhindert haben, hat der Vision des Abraham Accords erlaubt sich zu verwirklichen und durchzubrechen. Ich bin sehr froh, dass diese Friedensverträge unterschrieben wurden und ich bin sicher sie werden ausgeweitet und zu einem Motor des Wandels im nahen Osten werden”, sagte Gantz und fügte hinzu: “Damit der Staat Israel Friedensvereinbarungen treffen und ausweiten kann, muss er der mächtigste Staat im Nahen Osten bleiben. So handeln wir und so werden wir für immer weiter handeln.”

“Israel arbeitet daran, die Abkommen zu erweitern und noch mehr Abkommen hinzuzufügen. In diesen Tagen arbeiten wir daran, die Sicherheitszusammenarbeit zwischen den Ländern zu stärken, die den Abraham Accord mit dem Staat Israel unterzeichnet haben.”

 

Auch die Biden-Administration arbeitet daran, den Abraham Accord zwischen Israel und den arabischen Nationen auszuweiten. Das US-Außenministerium teilte mit, dass Normalisierungsabkommen mit arabischen Nationen kein Ersatz für eine Zweistaatenlösung seien. Die USA hoffen, dass die Wiederherstellung solcher Beziehungen genutzt werden kann, um Fortschritte im israelisch-palästinensischen Konflikt voranzutreiben, teilten hochrangige Beamte des Außenministeriums gestern mit.

In einem Briefing mit Reportern, das als Vorschau auf das heutige Treffen des US-Außenministers Antony Blinken mit seinen israelischen und emiratischen Amtskollegen galt, wiederholten die Beamten, dass der Abraham Accord kein Ersatz für die Zweistaatenlösung zwischen Israelis und ‘Palästinensern’ sei.

“Wir begrüßen weiterhin die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Israel und allen Ländern in der Region. Wir hoffen, dass die Normalisierung genutzt werden kann, um Fortschritte auf den israelisch-palästinensischen Wegen voranzubringen“, sagte ein hochrangiger Beamter des Außenministeriums unter der Bedingung der Anonymität.

Heute morgen veranstaltete Blinken ein trilaterales Treffen mit dem israelischen Außenminister und stellvertretenden Premierminister Yair Lapid und dem Außenminister der VAE Scheich Abdullah Bin Zayed Al Nahyan anlässlich des Jahrestags des Abraham Accords.

Mit dem Machtwechsel in den USA vom ehemaligen Präsidenten Donald Trump zu Joe Biden, hatte es Unsicherheiten gegeben wegen der Zukunft des Abraham Accords. Die Biden-Administration hat jedoch bekannt gegeben, dass sie an der Stärkung und Erweiterung des historischen Abkommens interessiert sei.

 

Laut hochrangigen israelischen Beamten könnte der Abraham Accord bald erweitert werden. Lapid deutete letzte Woche Dienstag auf der Konferenz der Jewish Federations of North America an, dass andere Nationen versuchten, die Beziehungen zu Israel zu normalisieren.

Der Abraham Accord sei “ein großartiger Prozess in der Region und außerhalb der Region, und wir hoffen, dass wir dies auch auf andere Länder ausweiten können”, sagte Lapid und ergänzte: “Wie bisher würde ich keine Namen nennen, weil das dem Prozess schadet.”

Der stellvertretende und zukünftige Premierminister sagte auch, dass die Arbeit an der Erweiterung der Länder des Abraham Accords “nicht bedeutet, dass wir die palästinensische Frage, an der wir auch arbeiten müssen, für immer und ewig vernachlässigen.”

“Natürlich müssen wir sowohl den Gazastreifen als auch die Hisbollah im Norden immer im Auge behalten. Aber das ist im Grunde ein optimistischer Prozess”, sagte Lapid.

Letzte Woche bekundete ein hochrangiger Beamter des israelischen Außenministeriums sein Interesse am Potenzial des Landes für diplomatische Beziehungen zum Oman.

Seit längerem gilt Oman als eines der potenziell bereiten Länder, allerdings stellt der Oman als Bedingung die umgesetzte Zweistaatenlösung, was auch die Teilung Jeruschalajims bedeutet.

Am Montag trafen sich Jared Kushner und Ivanka Trump mit Benjamin Netanjahu. Sie waren nach Israel gereist, um an einer Veranstaltung anlässlich des Jahrestags des Abraham Accords teilzunehmen und besuchten im Vorwege den ehemaligen Premierminister.

 

Kommentar: Eigentlich hatte ich schon einen anderen Beitrag in der Pipeline, aber wenn es um Israel geht und das gerade mit dieser Thematik, denke ich, dass es Vorrang hat. Trotzdem möchte ich euch kurz sagen, dass China die Invasion Taiwans geübt hat, falls nichts Wichtigeres kommt, möchte ich das gerne morgen beenden.

Wie vielleicht einige von euch wissen, war es die Ankündigung des US-Friedensplans und die Geburt der roten Kuh, die mir Ende 2018 schlagartig klar machten, dass es auf die Zielgrade geht. Ich erhielt diese Informationen in einem Doppelpack und war plötzlich so wach, als ob ich 10 Kannen Kaffee getrunken hätte. Die Veröffentlichung des Deal of the Century wurde immer wieder verschoben und dann erst im Januar 2020 Wirklichkeit. Lange Zeit dachte ich, dass dieser Plan der Bund für den Antimessias werden würde.

Inzwischen finde ich, dass sich immer mehr herauskristallisiert, dass es wohl doch der Abraham Accord werden wird, gerade mit der Biden- und “Change”-Regierung, kann das eigentlich nur schief gehen. Verdächtig ist irgendwie auch, dass Papst Franziskus quasi parallel durch den Pakt Human Fraternity for World Peace das Abrahamitische Familienhaus auf den Weg gebracht hat. Ist das Zufall, dass sowohl der politische Bund als auch das religiöse Tun den Namen ‘Abraham’ tragen? Oder sind das die beiden Seiten einer Medaille, die sich der Antimessias umhängen wird?

Wir wissen jedenfalls, dass dieser Bund, der zu Beginn der Trübsal bestätigt wird zu nichts Gutem führen wird, selbst wenn jetzt viele gute Dinge durch den Abraham Accord besonders zwischen Israel und den VAE geschehen und sie wirklich einen warmen Frieden haben. Neben dem Propheten Danijel gibt es auch noch andere, die diesen Bund erwähnen:

“Darum hört das Wort Adonais, ihr Männer der Prahlerei, Beherrscher dieses Volkes, das in Jeruschalajim ist! Denn ihr sagt: Wir haben einen Bund mit dem Tod geschlossen und mit dem Scheol einen Vertrag gemacht. Wenn die einherflutende Geißel hindurchfährt, wird sie uns nicht erreichen, denn wir haben Lüge zu unserer Zuflucht gemacht und in Trug uns geborgen” (Jeschajahu 28,14-16).

 

Apropos Geißel, der Bericht des Institute for Science and International Security hatte auf den Tag genau vor einem Monat gewarnt, dass der Iran in einem Monat genügend kernwaffenfähiges Uran für eine Atombombe haben könnte. Das ist heute! Auch wenn ich es nicht sagen kann, bin ich nicht so entspannt wie der ehemalige Mossadchef Yossi Cohen, der heute sagte: “Ich denke, dass der Iran bis heute noch nicht einmal nahe daran ist, eine Atomwaffe zu erwerben … Dies ist auf die langjährigen Bemühungen einiger Kräfte in der Welt zurückzuführen.”

Lapid sieht das anders, er drohte heute: “Wir wissen, dass es Momente gibt, in denen Nationen Gewalt anwenden müssen, um die Welt vor dem Bösen zu schützen”. Er stellte klar: “Wenn ein Terrorregime im Begriff ist, sich eine Atomwaffe zu beschaffen, müssen wir handeln und deutlich machen, dass die zivilisierte Welt dies nicht zulassen wird.” Israel behalte sich das Recht vor, zu jedem Zeitpunkt und auf jede Weise zu handeln. “Das ist nicht nur unser Recht, es ist auch unsere Verantwortung.”

Ich frage mich, wie lange Israel noch zögern wird, bis es zum offenen Krieg gegen den Iran kommt. Von Aserbaidschan aus greift Israel den Iran übrigens schon verdeckt an.

Wir können jetzt fast im Minutentakt mitverfolgen, wie sich die prophetische Betriebstemperatur erhöht. Die Welt kommt nicht wieder zur Ruhe und 2019 wird nicht zurückkehren. Unsere einzige Chance ist die Flucht nach vorne, zu Jeschua, der uns mit großen Schritten entgegenkommt, auch wenn wir ihn noch nicht sehen können. Die Zeichen kündigen ihn aber überdeutlich an!

Das Einzige was uns bleibt ist auf ihn zu schauen und ihn anzunehmen, falls wir es noch nicht getan haben!

 

 

* Der Begriff ‘Annexion’ ist eigentlich unpassend, denn er beschreibt normalerweise eine gewaltsame Einnahme eines Gebietes, dass einem anderen gehört. Israel hat jedoch einen legitimen historischen Anspruch auf das biblische Kernland Jehuda und Schomron, dieser geht auf eine Zeit vor der Befreiung im Sechstagekrieg 1967 zurück. In moderner Zeit wurde der Anspruch Israels auf dieses Gebiet auf der San Remo Konferenz 1920 und in den Mandatsentscheidungen des Völkerbunds 1922 anerkannt. Dabei ging es um die Anerkennung eines bereits existierenden Anspruch Israels. Statt von ‘Annexion’ zu sprechen ist es sinnvoller, zu sagen, dass Israel seinen Souveränitätsanspruch geltend macht.

 

Quellen: israelnationalnews.com, i24news.tv und jpost.com

5 Gedanken zu „RED ALERT: Gantz lobt, dass Israel die Souveränitätserklärung fallen gelassen hat, um in den Abraham Accord zu gehen und USA hoffen, dass dieser den Nahostkonflikt löst

  • 14/10/2021 um 10:23
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    Hallo zusammen hab da eine Frage müssen alle 22 Staaten mit Israel einen Frieden haben das der Antikrist einen 7 Jahre Bund Friedevertrag machen kann?Oder nur die Palistinenser?

    Gruss Matthäus

    Und warum kommen solche wichtige Nachrichten nicht in Fernsehen?Das ist doch wichtig

    Antwort
  • 14/10/2021 um 11:16
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    Ist eigentlich Kushner der wegbereiter für den Antikrist?Er macht das viele zu Frieden mit Israel kommen.Könnte ja sein,er ist da sicher nicht so harmlos.

    Vielleicht kann ja sein,oder?

    Antwort
  • 14/10/2021 um 12:51
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    Wer mehrere Bibelübersetzungen hat, sollte sich mal die Stelle von Daniel 9; Vers 27 ansehen. Diese Bibelstelle wird vom Sinngehalt her verschieden ausgelegt. Die gängigste ist, dass der AC einen Bund mit den Vielen abschließen wird und diesen Vertrag dann bricht.

    Viele sehen auch, dass es sich auch mit dem “Bund” auch nur um den Bund handelt den Gott mit Israel geschlossen hat. ( Luther 1912 ) “Er wird aber vielen den Bund stärken eine Woche lang”. Diese Sicht ist die Minderheit unter den Bibelauslegern zu diesem Vers.

    Interessant ist aber eine andere:…. “und feststellen (oder festmachen) wird er einen Bund (bestehenden Bund?) mit den Vielen” Hier könnte man durchaus Zusammenhänge sehen, dass der AC den Abraham Accords benutzt, um diesen “Vertrag” für 7 Jahre zu machen. Dann müssten aber daran noch neue Bedingungen geknüpft werden, denn dieser AA steht ja bereits für sich selbständig.

    Es ist m.M. nach noch alles offen , auch, wie viele Staaten es sein werden. Wegbereiter für den AC gibt es viele, lieber Matthäus. Ich persönlich halte es immer noch mit Martin Luther, der eine direkte Spur nach Rom sieht.
    Anne

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    • 14/10/2021 um 20:08
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      Hallo Anne
      Du glaubst also nicht an den Abraham Vertrag das er von Gantz jetzt dementsprechend ausgeweitet wird zum AC hin?

      Antwort
      • 14/10/2021 um 21:57
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        Liebe Gudi,
        ich glaube alles was dem AC jetzt in die Hände spielt wird gemacht. Ob der Gantz jetzt dabei eine wesentliche Rolle spielt kann ich natürlich nicht wissen. Aber es sieht für mich so aus, als ob alles jetzt benutzt wird -auch der Abraham Accords- um den 7-jährigen Vertrag des AC auf die Reihe zu bekommen. Dazu gehört auch die Teilung des Landes.
        Anne

        Antwort

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