Fatwa erhebt Anspruch auf Kotel als islamisches Heiligtum

die angeblich nichtjüdische Klagemauer ohne Bezug zum Judentum

Die westliche Mauer (hebräisch: הכותל המערבי HaKotel HaMa’arawi) des Tempelbergs, besser bekannt als die Klagemauer und wichtigste heilige Stätte des Judentums, ist der Ort, der den Juden geblieben ist, um zu Gott zu beten. Dies möchte ein islamisches Rechtsgutachten, genannt Fatwa, nun ändern.

Der Tempelberg, der heiligste Ort auf der Erde, ist für Juden und auch Christen nicht zur Anbetung freigegeben, denn er wird von dem Muslimen verwaltet. Offensichtlich reicht dies vielen nicht aus, denn nun beanspruchen sie auch noch die Kotel für sich, wie Aruz Sheva am Mittwoch berichtete. Denn diese sei nach der neusten Fatwa ausschließlich Eigentum des Islam, da sie Teil des Tempelbergs sei. Juden hätten somit kein Anrecht an der Klagemauer. Und nicht nur dies, die Fatwa erkennt auch jeden historischen jüdischen Bezug zur Mauer ab. Der Oberste des Islamrates in Jeruschalajim, Scheich Ikrima Sabri, kritisierte die israelischen Renovierungsarbeiten als unzulässig und rief dazu auf, die HaKotel HaMa’arawi nicht mehr bei ihrem hebräischen Namen zu nennen

Während der ganze Tanach immer wieder Jeruschalajim durch die Zeiten hinweg nennt und unzählige archäologische Fundstücke die jüdische Vergangenheit zweifelsfrei belegen, taucht der Name nicht ein einziges Mal im Koran auf.

Der Kampf gegen Israel wird vom Islam trotzdem unnachgiebig mit allen Mitteln fortgesetzt und spitzt sich immer mehr zu, denn hier geht es nicht um Wahrheit, sondern um Dschihad.

 

Quelle: religion.orf.at

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