BREAKING NEWS: Erstmals seit knapp 2000 Jahren Priester vor Zutritt zur Kotel überprüft

Adam Eliyahu Berkowitz und Josh Wander sprechen über den priesterlichen Segen, der zu Pessach gespendet wurde (deutsche automatische Untertitel verfügbar, so werden sie aktiviert)

Seit Jahre kehrt das jüdische Volk nicht nur ins Land Israel zurück, sondern auch zu seinem Herzstück, dem Tempelberg. Seit Jahren nehmen die jüdischen Besucher auf dem Berg stetig zu und nehmen ihn Stück für Stück wieder in Besitz. Inzwischen sind sie so mutig geworden, dass sie seit genau 2 Jahren laut auf dem Tempelberg beten, aber auch T-Shirts mit der israelischen Flagge oder dem Dritten Tempel tragen, während sie auf dem Berg Moriah, dem Tempelberg unterwegs sind. Diese massiven Fortschritte werden durch den Abraham Accord noch unterstützt, dessen Bündnispartner und Befürworter, fordern, die jordanische Tempelbergorganisation Waqf zu entfernen und dem jüdischen Volk den Tempelberg als Eigentum bestätigen, weil er für den Islam nicht wichtig ist. Um den Anforderungen des Gesundheitsministeriums gerecht zu werden, wurde der priesterliche Segen zu Pessach dieses Jahr zum ersten Mal doppelt gespendet, trotzdem war der Andrang so groß, dass es erstmals seit der Zeit des Zweiten Tempels notwendig wurde, dass der Zutritt kontrolliert wurde und nur Priester noch durchgelassen wurden.

Josh Wander von Israel365 war an den beiden Tagen anwesend, als der aharonitische Segen zu Pessach gespendet wurde. Seit Pessach kommt Israel aus dem Lockdown heraus und die Israelis waren in den letzten Tagen sehr viel im ganzen Land unterwegs. Auch die Kotel (Westmauer des Tempelbergs) zog viele Menschen an. Wander berichtete von dem massiven Segen, der jährlich zu Pessach und Sukkot von den Priestern gespendet wird.

Er beobachtete, dass die Kohanim (Priester) nachdem sie ihre Hände gewaschen hatten, genauso wie die andere Anbeter von der Polizei daran gehindert wurden, den Platz vor der Kotel zu betreten. Aufgrund der Hygienebeschränkungen war es der Polizei nicht möglich, alle die wollten durchzulassen.

Dies führte dazu, dass die Polizei den Zugang zur Mauer priorisieren musste und deshalb nur noch Priester durchließ. Um diese herauszufinden, wurden die Nachnamen der Besucher kontrolliert. Wer seinen Stammbaum auf die Kohanim zurückverfolgen kann, erkennt man im jüdischen Volk daran, dass diese Menschen den Nachnamen Cohen (Priester) oder Katz tragen, dass heißt aber nicht, dass es auch andere Nachfahren der Priester gibt, jedoch wurde auf diese “Notlösung” zurückgegriffen. Wer von der Polizei per Ausweis als Priester identifiziert wurde, erhielt Zutritt auf das Podium von dem der Segen gespendet wurde.

Mit diesem Ereignis ist wieder ein kleines Mosaiksteinchen an seinen ursprünglichen Ort zurückgegekehrt, denn dass Wachen vor dem Tempel standen, um zu kontrollieren, ob jemand wirklich Priester ist und seine Abstammung auf Aharon, den Bruder von Mosche, zurückführen kann, fand zuletzt in der Zeit des Zweiten Tempel statt und davor in der Zeit des Ersten Tempels. In der Zukunft, sobald der Dritte Tempel steht, wird man sicherlich eine andere Methode als den Ausweis nutzen, um Priestern den Zutritt zu gewähren. Die priesterliche Nachfahrenschaft kann auch genetisch bestimmt werden, weil alle echten Nachfahren bestimmte genetische Merkmale teilen.

Adam Eliyahu Berkowitz, der gläubige Jude ist, aber auch ein großes offenes Herz für die Christen hat, nannte die Entwicklung “erstaunliche Schritte, die zur Erlösung führen”.

 

Kommentar: Wir sehen nicht nur, wie der Dritte Tempel näher kommt, sondern auch, dass der Tempeldienst immer mehr an Substanz gewinnt und der Zustand vor der Zerstörung wiederhergestellt wird. Ich weiß, dass viele Christen ein Problem mit dem Dritten Tempel haben. Für mich ist der Tempel nicht das Problem, sondern der, der sich reinsetzen und vorgeben wird, dass er Gott sei (2. Thessalonicher 2,4). Der Tempel ist für mich ein wichtiger prophetischer Marker, denn er kündigt uns das nahe (Zweite) Kommen des Messias an. Doch brauchen wir nicht zu warten, bis er kommt, ganz im Gegenteil, es ist sehr wichtig, dass wir heute schon seine Erlösung angenommen haben, denn er ist das wahre Lamm, das zu Pessach geopfert wurde, um uns aus der Sklaverei zu befreien. Seid gesegnet:

“Adonai segne dich und behüte dich! Adonai lasse sein Angesicht über dir leuchten und sei dir gnädig! Adonai erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden!” (Bemidbar 6,24-26).

 

Quelle: israel365news.com

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