BREAKING NEWS: Erstmal seit 1967 israelische Flagge auf Tempelberg

Israeli flag on the Temple Mount, Tisha bav 2020!THIS IS JEWISH/ZIONIST PRIDE IN THE HEART OF ZION! הנפת דגל ישראלי בהר הבית, תשעה באב תש"פ. יישר כוח חיים ברוש!זוהי גאווה יהודית וציונות בלב ציון!קרדיט צילום: ארנון סגל

Gepostet von Michael Miller am Donnerstag, 30. Juli 2020

Seit längerer Zeit ist eine langsame Veränderung des Status quo auf dem Har HaBeit (Tempelberg) bemerkbar. So greift die israelische Polizei seit über einem Jahr in der Regel nicht mehr ein, wenn Juden täglich laut auf dem heiligsten Berg auf Erden beten. Kurze Zeit war der Berg sogar komplett in jüdischer Hand, als Al-Aqsa-Moschee und Felsendom wegen der Coronakrise geschlossen wurden. Außerdem verhandeln Israel und Saudi-Arabien den Status quo, um den türkischen Einfluss zurückzudrängen und der US-Friedensplan erlaubt den Bau des Dritten Tempels. Zu Tisha B’Av, dem Trauertag an dem an die Zerstörung der beiden Tempel gedacht wird, stiegen etwa 1000 Juden auf den Berg und die Klagelieder wurden erstmals in voller Länge zitiert. Auch eine Lobby für den Tempelberg wurde in der Knesset an diesem Tag gegründet. Jedoch waren dies nicht die einzigen Zeichen, die zeigten, dass sich der Status quo gewandelt hatte. Erstmals seit der Eroberung im Sechstagekrieg 1967 war eine israelische Flagge auf dem Tempelberg sichtbar.

Nach der Befreiung des Tempelbergs am 7. Juli 1967 hissten Soldaten unter der Leitung von Mordechai Gur die israelische Flagge über dem Felsendom auf dem Berg. Jedoch befahl Moshe Dayan, der die Oberbefehlsgewalt über die Befreiung Jeruschalajims hatte, dass die Flagge sofort entfernt werden müsste. Seit dem war sie nicht wieder auf dem Tempelberg zu sehen, bis Chaim Brosh, der Leiter der Studenten von der Tempelberg-Organisation jetzt zu Tisha B’Av einen erfolgreichen Versuch unternahm, eine israelische Flagge auf den Tempelberg zu bringen und dort zu schwenken.

Während Brosh an Tisha B’Av darauf wartete auf den Tempelberg gelassen zu werden, sah er wie einige seiner Freunde eine israelische Flagge hatten. Es war schon seit langem sein Wunsch, eine Israelflagge auf den Tempelberg zu bringen und sie dort zu zeigen. Und so wagte er den Versuch, seinen Wunsch zu erfüllen. Der Tempelberg unterliegt jedoch hohen Sicherheitskontrollen, erst recht zu jüdischen Feiertagen. Es ist generell verboten religiöse Gegenstände wie einen Tallit (Gebetsschal), Tefillim (Gebetsriemen) oder Gebetsbuch mit auf den Berg zu nehmen. Ebenso sind Gegenstände verboten, die den israelischen Nationalismus zeigen, wie eben die israelische Flagge.

Brosh nahm die Flagge, faltete sie zusammen und steckte sie in seine Tasche in der Hoffnung, dass die Kontrolleure sie nicht finden würden. In der Regel müssen Juden auf dem Tempelberg im Uhrzeigersinn auf einem begrenzten Weg laufen ohne große Pausen zu machen. So auch zu Tisha B’Av, wie diese Gruppe:

eine jüdische Gruppe auf ihrem Rundgang auf dem Tempelberg zu Tisha B’Av

Brosh bat darum, den Weg im Uhrzeigersinn laufen zu dürfen, um den Trauertag zu ehren und bekam überraschenderweise die Erlaubnis dazu erteilt. Relativ zu Beginn seines Weges zog Brosh die Flagge aus der Tasche und hielt sie für alle sichtbar hoch. 

“Ein Polizist kam auf mich zu und bat mich, die Flagge wieder in meine Tasche zu stecken”, sagte Brosh. Sie haben mich nicht verhaftet oder sogar die Flagge beschlagnahmt.” 2018 kam es beim Jerusalemtag zu einem ähnlichen Versuch, der zur Verhaftung der Juden und dem Ausbruch von muslimischer Gewalt endete. “Dies ist das erste Mal, dass ein Jude eine israelische Flagge auf dem Tempelberg schwenkt und die Polizei ihn nicht festnimmt”, betonte Brosh. 

Und so setzte Brosh seine Tour über den Tempelberg fort und zeigte die Flagge erneut. Daraufhin kamen 2 Waqf-Vertreter (jordanische Tempelberg-Organisation) zu Brosh und begannen ihn zu beschimpfen. Als die israelische Polizei eingriff, entfernte sie die Waqf-Vertreter von der Gruppe der Juden. Normalerweise würde die israelische Polizei bei Konflikten, die Rechte der Juden einschränken, um muslimische Aggressionen zu beschwichtigen. “Es könnte sein, dass die Polizisten vom heiligen Tag betroffen waren oder dass sie vom Jahrestag der Vertreibung von Gush Katif betroffen waren”, sagte Brosh. “Niemand in Uniform will denken, dass er der Unterdrücker seines eigenen Volkes ist.”

“Es ist wichtig anzumerken, dass dies eine Entscheidung der Polizisten vor Ort war”, ergänzte Brosh. “An einem anderen Tag, unter leicht unterschiedlichen Bedingungen, erlauben die diensthabenden Polizisten möglicherweise keine Flagge oder andere Abweichungen vom Status quo. Die Muslime hatten Massenunruhen auf Tisha B’av angedroht, und diese kamen nicht zustande. Es gab also viele Polizisten mit hoher Bereitschaft und sehr geringer Bedrohung.”

Obwohl das israelische Recht die Gleichstellung der Religionen auf dem Tempelberg vorschreibt, findet dieses in der Praxis noch nicht die volle Anwendung, auch wenn sich die Situation zugunsten der Juden verändert. So kam es dann auch, dass gegen Brosh eine Anhörung angeordnet und ein Platzverweis ausgesprochen wurde, als er den Tempelberg verließ. Im Gegensatz zu 10 anderen Juden, die auf dem Tempelberg gebetet hatten, wurde Brosh nicht verhaftet. Auch 2 Muslime wurden verhaftet, nachdem sie abfällige Parolen gegen die Juden gesungen hatten.

Zu dem Vorfall sagt Michael Miller, ein Reiseleiter vor Ort und Aktivist der Studenten der Tempelberg-Bewegung: “Vor drei Jahren wäre das nicht passiert.” Er erklärt: “Früher haben sie Juden abgetastet und Leibesvisitationen durchgeführt. Und die ganze Polizei wäre auf einen Juden gesprungen, der versucht hätte, die Flagge zu schwenken. Die Situation für jüdische Rechte hat sich sicherlich verbessert.”

“Das ist irgendwie religiös”, sagte Miller. “Es bedeutet, dass wir zurück sind. Das Timing ist wichtig. Während die israelische Regierung sagt, dass sie Judäa und Samaria die Souveränität gewähren werden, was sie wahrscheinlich nicht tun werden, ignorieren sie absichtlich die heiligste Stätte; den Tempelberg. Was nützen Judäa und Samaria, wenn wir den Tempelberg wegwerfen?”

Das Außenministerium Jordaniens gab zu Tisha B’Av eine Erklärung ab und äußerte, dass Israel das Abkommen mit der Waqf verletzt hätte. In der Erklärung wurde behauptet, Jeruschalajim hätte “Hunderten extremistischer Juden zugestimmt, unter dem Schutz der israelischen Polizei in Al-Aqsa einzubrechen”. Die Moschee befindet sich jedoch am südlichen Ende des Tempelbergs und darf von Nichtmuslimen nicht betreten werden.

 

Kommentar: In den Status quo des Tempelbergs ist definitiv Bewegung gekommen, die weiter an Fahrt aufnimmt. Zeitnahe werden Juden die vollen Rechte genießen und der Bau des Dritten Tempels wird möglich werden und beginnen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, auch wenn ich nicht genau abschätzen kann, wie lange es noch dauert. Der Bau des Dritten Tempels wird nach der Entrückung und vor der Wiederkunft Jeschuas sein. Er ist das letzte Teil im Wiederherstellungsprozess Israels. Die israelische Flagge auf dem Tempelberg sehe ich als sichtbares Zeichen, dass Israel den Anspruch auf den Har HaBeit langsam durchsetzt.

 

Quelle: breakingisraelnews.com

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