BREAKING NEWS: Erstlingsopfer trotz Corona gebracht

die Auferstehung Jeschuas war zum Fest der Erstlingsfrüchte

Auch wenn Pessach eigentlich ein Fest ist, das nur an 2 Tagen gefeiert wird, so spricht man doch heute von der Pessachwoche, denn nahtlos an Pessach schließt Chag HaMatzot (Fest der ungesäuerten Brote) an. Während dieser Zeit wird ein weiteres Fest gefeiert, das Chag HaBikurim (Fest der Erstlingsfrüchte) genannt wird. Auch dort wird ein Opfer gebracht, nämlich die Erstlinge der Gerstenernte. Normalerweise wird es ausführlich gefeiert, doch immerhin konnte es anders als das diesjährige abgesagte Pessachopfer in abgespeckter Form gebracht werden.

Am Donnerstagabend ging eine Gruppe aus knapp 10 Juden auf ein Feld, das zum Kibbutz Ruhama gehört. Sie waren vom Sanhedrin (Hoher Rat) beauftragt worden, die Gerste zu ernten, die für das Schwingopfer gedacht war. Gewöhnlich tragen die Kohanim (Priester) zu diesem Anlass ihre biblisch vorgeschriebenen Gewänder und nehmen an einer öffentlichen Zeremonie teil, die Hunderte Zuschauer anlockt. Dieses Jahr geschah es unter der Einhaltung der Auflagen des Gesundheitsministeriums eher unauffällig.

Rabbi Aharon Yitzchak Stern, der vom Sanhedrin mit der Durchführung der Zeremonie beauftragt war, brachte die geernteten Garben nicht wie gewohnt nach Jeruschalajim, sondern in eine Jeschiwa (Thoraschule) in Bnei Brak. Dort wurden die Körner geröstet und gemahlen und anschließend mit Olivenöl, dass speziell für den Tempeldienst vorgesehen ist, zu einer groben Mahlzeit vermischt. Kohanim aus der Nachbarschaft nahmen das Opfer an, auch sie trugen nicht die vorgeschriebenen Gewänder und nutzten nicht die vorgeschriebenen Gefäße, weil sie dazu keinen Zugang hatten. Um die Erfüllung des Gebots im Rahmen der Möglichkeiten zu signalisieren, ertönte ein Schofar.

“Wir haben unser Bestes gegeben und konnten dem biblischen Gebot so nahe wie möglich kommen”, sagte Rabbi Steren. “Es ist schade, dass die Regierung uns daran gehindert hat, das komplette Ritual auf dem Tempelberg durchzuführen, der derzeit leer ist.”

Mit dem Ende des Pessachfests beginnt ein Zeitraum von 50 Tagen bis Schavuot (Wochenfest), dem nächsten Erntedankfest. Der Sanhedrin bereitet sich darauf vor, dass das Shavuotopfer auf den Tempelberg zu bringen, wenn dies erlaubt wird. Sie bereiten sich auch auf die Möglichkeit vor, dass das Pessach-Scheni-Ritual (2. Pessachfest) im nächsten Monat zugelassen wird, dann besteht eine 2. Chance, das Pessachopfer auf dem Tempelberg zu bringen.

 

Kommentar: Nachdem das Pessachopfer nicht wie vom Sanhedrin erhofft auf dem Tempelberg gebracht werden konnte, konnte zumindest zum Fest der Erstlingsfrüchte ein Opfer gebracht werden, dass die Thora vorschreibt. Dieses Opfer ist ein Vorschatten auf die Auferstehung Jeschuas, der der Erster aus den Toten ist (1. Korinther 15,20). Die Auferstehung fällt genau auf dieses Fest, denn alle Feste habe eine tiefe prophetische Bedeutung. Wie die Erstlinge vor Gott präsentiert wurden, so präsentierte sich Jeschua vor seinem Vater, erst danach durfte er von Menschen angefasst werden.

Ob das Pessachopfer auf dem Tempelberg nachgeholt werden kann, werden wir in etwa einem Monat wissen.

 

Quelle: breakingisraelnews.com

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