BREAKING NEWS: Eilantrag eingereicht, damit Juden wieder auf Tempelberg dürfen

Juden fordern wieder Zugang zum Heiligsten Ort auf Erden

Obwohl der Tempelberg offiziell noch immer für alle geschlossen ist, um die Bestimmungen des Gesundheitsministeriums in der Coronakrise zu erfüllen, wurde weiterhin von Mitarbeitern der jordanischen Tempelbergorganisation (Wqaf) dort gearbeitet und vor allem gebetet. Diese Ungerechtigkeit ist für viele jüdische Tempelbergaktivisten nicht hinnehmbar. Und so wurde Benjamin Netanjahu von Israels Oberrabbinern aufgefordert, sogar den Tempeldienst auf dem Tempelberg zu erlauben. Der Sanhedrin (Hohe Rat) arbeitet bereits an der Wiedereinsetzung des täglichen Opfers. Heute wurde ein Dringlichkeitsantrag bei Israels Obersten Gerichtshof eingereicht, damit Juden wieder auf dem Tempelberg dürfen.

Im Namen der jüdisch-israelischen Aktivisten des Tempelbergs Arnon Segal und Yehuda Etzion reichte der Rechtsanwalt Itamar Ben Gvir heute den Antrag ein. Dieser verlangt, dass die beiden Aktivisten und auch Juden im Allgemeinen den Tempelberg wieder betreten dürfen. Die Antragsteller verpflichten sich, alle Vorschriften des Gesundheitsministeriums einzuhalten. Die soziale Distanzierung ist aufgrund der Weitläufigkeit des Tempelbergs ohne Probleme möglich. Vor der Schließung des Tempelbergs im Zuge der Coronapandemie, war es Juden gelungen seit einem Jahr täglich laut auf dem Tempelberg zu beten. Diesen Zustand wünschen sie sich zurück, denn der Status quo auf dem Tempelberg kippt. Außerdem hofft der Sanhedrin in wenigen Tagen ein 2. Pessachopfer auf dem Tempelberg bringen zu können und würde bei Nichtgenehmigung notgedrungen auf den Ölberg ausweichen.

Der Brief untermauert seine Forderung mit dem Hinweis darauf, dass Muslime die offenen Bereiche des Tempelbergs betreten dürfen und daher Juden der gleiche Zugang im Sinne der Gleichberechtigung gewährt werden sollte. Als weitere Argumente werden angeführt, dass andere jüdische heilige Stätten wie die Kotel (Westmauer des Tempelbergs, auch “Klagemauer” genannt) und das Grab von Rabbi Shimon Bar Yochai wieder geöffnet wurden, während der Tempelberg geschlossen bleibt.

Das Schreiben fordert aus den oben genannten Gründen eine beschleunigte Anhörung zu diesem Thema. Dort wird auch der Generalstaatsanwalt zitiert, der sagte, dass der “Tempelberg Eigentum des Staates Israel ist”.

 

Quelle: breakingisraelnews.com

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