BREAKING NEWS: Ehemaliger Spitzenmitarbeiter des Schin Bet sagt, dass arabische Staaten Abbas als irrelevant ansehen

die Beziehung zu Israel wird den arabischen Staaten wichtiger als Abbas

Durch die Bemühungen der USA unter Präsident Donald Trump hat sich der Nahe Osten verändert. Das Friedensteam, das von Jared Kushner geleitet wird, hat mit vielen arabischen Staaten in der Region gesprochen und auch der US-Friedensplan hat die politische Landschaft des Nahen Ostens verändert. Dies zeigte sich zuletzt durch die Unterzeichnung des Abraham Accords. Mehrere Staaten der Region sehen Israel zunehmend als Verbündeten während vor allem der Iran, aber auch die Türkei, immer mehr als Bedrohung wahrgenommen wird, gegen den man sich zusammenschließen muss. All dies führt dazu, dass die sogenannte ‘Palästinenserfrage’ immer weniger als Kriterium angesehen wird, um mit Israel Frieden zu schließen. Bestätigt wurde es nun auch am vergangenen Wochenende durch ein ehemaligen hohen Mitarbeiter des Schin Bets, Israels Inlandsgeheimdienst.

Arik Barbing war früherer Leiter der Abteilung für Terrorismusbekämpfung in Jeruschalajim, Jehuda und Schomron (Judäa und Samaria). Er sagte, dass die gemäßigten sunnitisch-arabischen Staaten, die auf dem Weg zum Frieden mit Israel sind, den Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) Mahmoud Abbas als irrelevant ansehen würden. “Die arabische Welt sagt jetzt, dass die Beziehungen zu Israel auf absehbare Zeit wichtiger sind als die palästinensische Frage, die Abu Mazen [Abbas] nicht lösen kann,” berichtete er. “Die palästinensische Frage ist kein Schwerpunkt der arabischen Staaten.”

Er wies auch darauf hin, dass die Zeit von Abbas abläuft: “Abu Mazen hat nicht mehr viele Jahre”, da er 84 Jahre alt ist und in den letzten Jahren eine Vielzahl von Gesundheitsproblemen hatte.” Er gab zu bedenken, dass diese radikale Verschiebung auch durch die arabische Kultur kommen könnte und zitierte ein berühmtes arabisches Sprichwort, das grob übersetzt bedeutet: “Wenn ich und mein Onkel gegen einen Fremden antreten, bin ich bei meinem Onkel. Aber wenn ich und mein Bruder gegen meinen Onkel antreten, bin ich bei meinem Bruder.”

Es bedeutet in etwa so viel als dass das größere Interesse überwiegt. Baring stellte fest, dass die Verschiebung auf der “strategischen Situation im Nahen Osten” beruht und sagte: “Der Iran ist die zentrale Bedrohung. Der Konflikt ist sunnitisch gegen schiitisch. Es ist nicht nur politisch, sondern auch religiös.”

Diese sunnitischen Staaten hätten beschlossen, näher an Israel und die USA heranzukommen, und betrachten die beiden als miteinander verbündet. Besonders die außergewöhnlich enge Beziehung zwischen Premierminister Benjamin Netanjahu und US-Präsident Donald Trump veranlassen sie zu ihrer Sicht. Die sunnitischen Staaten versprechen sich von der Verbrüderung mit Israel auch viele Vorteile. So wird erwartet, dass die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) das Elite-Flugzeug F-35 erwerben können, quasi als Belohnung dafür, dass sie die Ersten waren, die mit Israel den Frieden schlossen. Auch der Erhalt neuer Cyberfähigkeiten, Technologien, landwirtschaftlicher Fachkenntnisse und allgemeiner Auslandsinvestitionen spielen laut Baring eine Rolle.

Eine neue Generation arabischer Führer trage außerdem zu dem Wandel bei. So sagt man, dass der saudi-arabische Kronprinz Mohammed Bin Salman schon “die Sonne von Tel Aviv mehrmals gefühlt hat”. Baring beschuldigte Abbas irrationaler Fehleinschätzungen. Er und seine PA hätten nicht verstanden, dass sich die Zeiten geändert hätten. Im Wesentlichen sagte er, sei Abbas schockiert gewesen, als er “eines Morgens aufgewacht sei … und ins Gesicht geschlagen wurde” durch eine Reihe von Normalisierungsabkommen mit Israel, mit Katar, Sudan und anderen, die möglicherweise unterwegs sind.

Er warnte Israel trotz der veränderten Lage vorsichtig zu sein: “Wenn Sie sie zu stark gegen die Wand drücken, können Sie im Gegenzug Terror erhalten. Es gibt eine Vielzahl palästinensischer Gruppen, die verantwortungsbewusst handeln und Abu Mazen zuhören müssen.”

Baring wies auf die bevorstehenden US-Wahlen. Sollte der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden gewinnen, “könnten sich alle Spielregeln ändern, insbesondere weil die israelische Führung ihre engen Beziehungen zu Trump nicht verborgen hat.” Biden würde wahrscheinlich die ‘Palästinenserfrage’ wieder zu einer Schlüsselkomponente der US-Politik in der Region machen.

Sollte Abbas von freundlicheren Beamten wie Salam Fayyad und Mohammed Dahlan abgelöst werden, so hofft Baring, dass der Versuch ein Abkommen mit Israel zu erzielen “aufgefrischt” werden könnte.

 

UPDATE 08/10/2020: Der ehemalige saudische Geheimdienstchef bezeichnete die ‘Palästineneser’ als “Versager”. Selbst die EU lehnte jetzt einen Antrag der PA auf zusätzliche Unterstützung ab, weil diese sich weigert in Israel gesammeltes Steuergeld anzunehmen. Und Katar hat eine formale Anfrage an die USA gestellt mit der Bitte F-35 kaufen zu können. Werden sie als nächstes in den Abraham Accord einsteigen?

 

Kommentar: Ich staune nach wie vor darüber, wie schnell sich Dinge im Nahen Osten plötzlich verändern, die Jahrzehnte lang als in Stein gemeißelt galten. 

 

Quelle: jpost.com

4 Gedanken zu „BREAKING NEWS: Ehemaliger Spitzenmitarbeiter des Schin Bet sagt, dass arabische Staaten Abbas als irrelevant ansehen

  • 07/10/2020 um 21:42
    Permalink

    Henry vielen Dank für deine tolle Arbeit 😉
    Ich denke ebenfalls dass der Hesekiel 37/38 Krieg sowie die Entrückung nicht mehr allzu fern sind… es kristallisiert sich immer mehr heraus… lass uns bis dahin noch viele viele Seelen sammeln!

    Antwort
    • 07/10/2020 um 21:44
      Permalink

      Hallo Johannes,

      ich stimme dir zu, es wird immer klarer sichtbar. Hoffentlich finden noch viele vorher den Herrn!

      LG und Gott segne dich! Henry

      Antwort
  • 07/10/2020 um 22:39
    Permalink

    Ich werde beten für Trump.

    Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.