Die Prophetie über den Fremden aus dem fernen Land

Mark Twain bezeugte die Verödung des Heiligen Landes 1867

Nach dem Bundesschluss am Sinai warnte Mosche, dass die Israeliten ein weltweites Exil erwarten würde, wenn sie die Gebote Gottes nicht einhalten würden. Und so kam es auch. Das Land wurde wüst und verödete. Mosche sagte dem Volk, dass “…die künftige Generation, eure Kinder, die nach euch aufstehen werden, und der Ausländer, der aus fernem Land kommt…” (Debarim 29,21) den Zustand des Landes beschreiben würden. Wenn die Kinder Israels umkehren würden, würde Gott sie wieder in ihr Land führen (Debarim 30,1-5). In der Zwischenzeit würden die künftigen Generationen und “der Ausländer, der aus fernem Land kommt” den Zustand des Landes beschreiben. Wer ist dieser Ausländer?

Mark Twain, der ein Zyniker war und nicht an Gott glaubte, reiste 1867 von Amerika über Europa ins Heilige Land und führte ein Notizbuch aus dem er später seinen Bestseller ‘The Innocents Abroad‘ schrieb. Er beschrieb das verwüstete Land und die Plagen, die über es gekommen waren ausführlich, so wie es die Prophetie von Mosche (Debarim 29,20-28) voraussagte:

“Schwefel und Salz”, Mark Twain schrieb: “…alles verwüstet und entvölkert…”, “…Meilen von verwüstetem Land…” und “…die weitreichende Verwüstung… die Verödung einer grenzenlosen Verwüstung…”

“eine Brandstätte ist sein ganzes Land”, Mark Twain schrieb: “Es ist eine versengende, trockende, abstoßende Einsamkeit.” “Solch röstende Hitze, solche bedrückende Einsamkeit, und solch düstere Verwüstung kann sicherlich nirgendwo auf Erden existieren.” “Nirgendwo in der ganzen Einöde war dort ein fußbreit Schatten, und wir wurden zu Tode versengt.”

“es wird nicht besät”, Mark Twain schrieb: “Man kann 10 Meilen hier herum reiten, und sieht nicht 10 Menschen.” “…diese menschenleeren Wüsten, diese verkümmerten Hügel der Unfruchtbarkeit…” “Da ist nicht ein einzelnes Dorf in der ganzen Weite – nicht in 30 Meilen in jeder Richtung.”

“lässt nichts sprossen”, Mark Twain schrieb: “Die Täler sind unansehnliche Wüsten gesäumt mit schwacher Vegetation.” “… eine Wüste, gepflastert mit losen Steinen, ohne Vegetation, glänzend in der grimmigen Sonne.” “…ein glühendes, nacktes, baumloses Land.”

“keinerlei Kraut kommt darin”, Mark Twain schrieb: “…kein Grashalm ist zu sehen.”

“da entbrannte der Zorn Adonais gegen dieses Land, so dass er den ganzen Fluch über es gebracht hat”, Mark Twain schrieb: “Palästina sitzt in Sack und Asche. Über ihm brütet ein ausgesprochener Fluch.” “Palästina ist verwüstet und unliebenswürdig. Und warum sollte es auch anders sein? Kann der Fluch der Gottheit ein Land verschönern?”

Mark Twain besuchte Jeruschalajim und verließ das Heilige Land von dort nach einem Schabbat, am 29. September 1867. Die Schabbatlesung für diesen Schabbat, die von den wenigen gläubigen Juden im Land rezitiert wurde, war folgende Thorastelle: “…und der Ausländer, der aus fernem Land kommt, werden sagen, wenn sie die Plagen dieses Landes sehen und seine Krankheiten, mit denen Adonai es geschlagen hat – Schwefel und Salz, eine Brandstätte ist sein ganzes Land; es wird nicht besät und lässt nichts sprossen, und keinerlei Kraut kommt darin auf …”.

Durch das ganze Exil hindurch riefen die Juden zu Gott, dass er sie in ihr Land zurückbringen möge. Nachdem sich 1867 die Prophetie ‘des Fremden aus einem fernen Land’ erfüllt hatte, geschahen in den folgenden Jubelahren (jeweils das folgende 50. Jahr) außergewöhnliche Dinge. Im Jubeljahr wird der Besitz dem rechtmäßigen Eigentümer zurückgegeben (Wajjikra 25,3-10). Dies geschah:

1917 Balfour-Deklaration: der Entschluss einen jüdischen Staat im Heiligen Land zu gründen

1967 Befreiung Jeruschalajims: im Sechstagekrieg gelang Israel die Befreiung aus muslimischer Hand

2017 Anerkennung Jeruschalajims: Donald Trump erkannte Jeruschalajim als Israels Hauptstadt an

Offensichtlich hatte Gott das Rufen seines Volkes erhört und ihm Gnade gewährt. Mark Twain war die Erfüllung des Fremden. Sein bürgerlicher Name lautete Schmuel Clemens. Schmuel (=Samuel) bedeutet ‘Gott erhört’ und Clemens bedeutet ‘gnädig’.

 

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