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Das prophetische Ende der Ersatztheologie

Im Video seht ihr die Menora während sie ihren Weg zurück nach Jeruschalajim gefunden hat. Allen die das Menora-Projekt noch nicht kennen, möchte ich es kurz beschreiben: Als die Römer im Jahr 70 die Stadt Jeruschalajim und den Zweiten Tempel zerstört hatten, brachten sie die goldene Menora aus dem Tempel als Beute nach Rom. Was oberflächlich betrachtet nur ein goldener Leuchter war, enthielt eine tiefe geistliche Bedeutung, die sich für die nächsten knapp 2000 Jahre auswirken sollte. Denn die Menora steht für das Volk und das Licht Gottes.

Mit dem Abtransport nach Rom wurde damit geistlich gesprochen gesagt, dass nicht mehr die Juden und Jeruschalajim von Gott erwählt sind, sondern nun Rom die Stadt Gottes sein sollte. Jeruschalajim wurde zerstört und in Aelia Capitolina umbenannt. In den kommenden Jahrhunderten entwickelte sich in Rom, der “neuen Stadt Gottes”, die Katholische Kirche und der Vatikan. Die Juden und Israel wurden ersetzt. Die Theologie von der Verwerfung Jeruschalajims und der Juden wird Ersatztheologie genannt und hat sowohl bei den Juden als auch bei den Christen ungreifbar viel Leid verursacht. Auf der einen Seite wurden die Juden häufig im Namen des Kreuzes verfolgt und der Messias wurde ihnen genommen und zur Unkenntlichkeit verändert. Die Christen auf der anderen Seite verloren die Verbindung zu den hebräischen Wurzeln und Festen ihres Glaubens und ersetzten diese durch heidnisches Gedankengut und Feste, denen man einen christlichen Anstrich verpasste. Damit verloren die Christen eine Quelle der Kraft und Weisheit von unschätzbarem Wert. Tor und Tür wurden für Irrlehren geöffnet, die sich bis heute auswirken. Auch der europäische Antisemitismus hat dort seine Ursprünge.

Die originale Menora des Zweiten Tempels gilt heute als verschollen. Möglicherweise wurde sie eingeschmolzen, möglicherweise steht sie in den Archiven des Vatikans. Das Team des Menora-Projekts hatte es auf dem Herzen, diesen wahrscheinlich größten Diebstahl der Geschichte wiedergutzumachen und die Menora und ihre prophetische Bedeutung an das jüdische Volk und nach Jeruschalajim zurückzugeben. Und so ließen sie aus dem Bild der Menora im Titusbogen, der den Abtransport nach Rom zeigt, eine dreidimensionale Menora mit 1,6m Höhe herstellen und vergolden und übergaben diese gestern zum 71. Jahrestag der Staatsgründung Israels in Jeruschalajim dem jüdischen Volk mit der Bitte um Vergebung und setzten das Zeichen, dass Israel und die Juden von Gott nicht verworfen und nicht enterbt sind. Die Menora erreichte Israel ein paar Tage zuvor, als sie in Haifa an Land gebracht wurde. Sie legte exakt den umgekehrten Weg zurück wie das gestohlene Original.

Auch wenn diese Rückgabe der Menora in der Bibel nicht explizit prophezeit ist, so ist sie für mich doch ein sichtbar gewordenes Zeichen von dem was Gott tut, denn er ist dabei sein Volk wiederherzustellen und aus den Juden und Christen wieder ein Volk zu machen. Er bereitet seine Braut auf seine sehr baldige Wiederkunft vor. Die Rückgabe der Menora während Israel die 70 verlässt ist für mich ein weiterer wichtiger Schritt in diesem Prozess und für mich das prophetische Ende der Ersatztheologie.

Zum Menora-Projekt ist ein toller Artikel bei israelnetz.com erschienen.

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