RED ALERT: “Change-Regierung” kippt Urteil, dass Juden leise auf Tempelberg beten können und Hamas beansprucht Sieg für sich

die “Change”-Regierung verhindert den Change auf dem Tempelberg

Noch frisch sind die Erinnerungen an die blutigen Szenen auf dem Tempelberg, die dem Raketenkrieg der Hamas zum Jom Jeruschalajim (Jerusalemtag) im Mai mit den bürgerkriegsähnlichen Szenen auf dem Berg vorausging. Während der Operation Guardians on the Wall mit der Israel als Verteidigung auf die mehr als 4.500 Raketen der Hamas reagierte, geriet der jüdische Staat unberechtigterweise in die internationale Kritik. Eine Wiederholung zu verhindern liegt in Israels Interesse, denn die Feinde Israels nutzten diesen Krieg als einen Probelauf für einen derzeit noch zukünftigen Krieg. Seitdem ist Israels neue Regierung darum bemüht, den Ball flach zu halten. Da sich der Krieg im Mai am Tempelberg entzündete, ist dieser eine potentielle Gefahr für die in sich zerrissene Regierung. Eine riskante Bewährungsprobe kam als Premierminister Naftali Bennett es dem jüdischen Volk erlaubte zu Tisha B’Av, dem Gedenktag der Zerstörung der beiden Tempel, auf den Tempelberg zu steigen. Trotz Ausschreitungen stieg eine Rekordzahl Juden auf den Berg und betete, rezitierte das ganze Buch Echa (Klagelieder), sang Tempellieder, las die Thora und vieles mehr. Auch wenn die Regierung diese Zerreißprobe überstand, so ist sie doch aufgrund dessen, dass sie das ganze politische Spektrum abdeckt und von der islamistischen Ra’am-Partei abhängig ist, schwach. Dies führt zu Instabilität im In- und Ausland. Mit dem Gerichtsurteil, das am letzten Mittwoch Juden erlaubte leise auf dem Tempelberg zu beten, wurde die israelische Regierung nun erneut herausgefordert und legte erfolgreich Berufung gegen das Urteil ein, stärkte damit aber die Feinde Israels.

Nachdem Richterin Bilha Yahalom für den Tempelbergaktivisten Aryeh Lipo urteilte, der an Jom Kippur für 15 Tage vom Tempelberg verbannt wurde, legte die israelische Polizei mit Rückendeckung des Ministers für öffentliche Sicherheit Omer Bar Lev als Teil der “Change”-Regierung wie angekündigt am Freitag Berufung ein.

Obwohl Israels Oberster Gerichtshof in der Vergangenheit entschieden hatte, dass Juden das gesetzliche Recht haben, auf dem Tempelberg zu beten, war es doch bisher die Polizei, die aus Sicherheitsbedenken ein pauschales Verbot des jüdischen Gebets auf dem heiligen Berg verhängte.

Dies war auch die Begründung von Bar Lev, der sagte, dass “eine Änderung des Status quo den öffentlichen Frieden gefährden und ein Aufflammen verursachen könnte”.

“Der Staat Israel befürwortet die Religions- und Gebetsfreiheit für alle, jedoch muss angesichts der Auswirkungen auf die Sicherheit der Status quo beibehalten werden, dass das Gebet der Juden auf dem Tempelberg neben der Westmauer stattfinden muss und das Gebet der Muslime auf dem al-Haram al-Sharif stattfinden wird”, sagte Bar Lev, der den Tempelberg nicht bei seinem hebräischen Namen Har HaBeit nannte, sondern den arabischen Namen gebrauchte, der von Muslimen und ‘Palästinensern’ verwendet wird.

Die Berufung gegen das Urteil vom Mittwoch wurde beim Bezirksgericht in Jeruschalajim eingelegt und von Richter Aryeh Romanov verhandelt. Dieser erklärte am Freitag, dass die Regeln auf dem Tempelberg “religiöse/rituelle Aktivitäten mit äußeren, sichtbaren Merkmalen” verbieten und dass das Gebet von Aryeh Lipo an Jom Kippur sichtbar und daher verboten war.

“Die Tatsache, dass jemand bemerkte, dass der Befragte betete, ist ein offensichtlicher Beweis dafür, dass sein Gebet sichtbar war, denn wenn es nicht sichtbar gewesen wäre, hätte es niemand bemerkt”, urteilte Romanov.

Obwohl der Richter damit gegen das Urteil von Bilha Yahalom vom Amtsgericht urteilte, weigerte er sich eine Entscheidung über die genaue Definition von “religiösen/rituellen Aktivitäten mit äußeren, sichtbaren Merkmalen” zu geben oder ob die Definition Spielraum für Flexibilität biete.

In der Verhandlung entschied Romanov, dass die Entscheidung der Polizei gegen Lipo angemessen war und von den Erwägungen des Polizeibeamten, der die Entscheidung getroffen hat, abhängig ist, und fügte hinzu, dass Gerichte ihre Erwägungen grundsätzlich nicht an die Stelle der Erwägungen der Behörden, in diesem Fall der Polizeibeamte, treten lassen sollten.

Er erklärte, dass es im Fall von Lipo keinen ausreichenden Grund für das Gericht gebe, einzugreifen. Der Richter stellte auch die Verbannung Lipos vom Tempelberg wieder her, die Yahalom aufgehoben hatte.

 

Nach dem Urteil des Bezirksgerichts griff Itamar Ben Gvir, der Vorsitzende von Otzma Yehudit, den Minister Bar Lev an und sagte, er solle “mehr nachdenken, bevor er sich wie ein Elefant in einem Porzellanladen verhält, der den Nahen Osten verbrennen wird”.

Kein Bezirksgericht hätte laut Ben Gvir das Recht, Juden daran zu hindern, auf dem Tempelberg zu beten und sich über das Urteil des Obersten Gerichtshofs hinwegzusetzen.

“Wenn Bar Lev die Politik ändern und die Rechte der Juden verletzen will, schlage ich vor, dass er berücksichtigt, dass es in seiner Verantwortung liegt, wenn Juden wüten”, warnte er. “Ich schätze, dass bei einer weiteren Verletzung der Rechte der Juden auf dem Tempelberg die jüdischen Gläubigen nicht schweigen können und es zu einem Chaos kommen wird.”

 
 

Das Urteil vom Yahalom führte bei ‘Palästinensern’, Muslimen und der Hamas zu Wutausbrüchen. Und so kamen am Freitag Tausende ‘Palästinenser’ zum Morgengebet auf den Tempelberg und nutzten die Gelegenheit, um einen massiven wütenden Protest zu veranstalten. In der Altstadt von Jeruschalajim kam es zu Hunderten von Festnahmen, nachdem die Spannungen zunahmen. Erst danach wurde das Urteil von Richter Aryeh Romanov gefällt, welches das leise jüdische Gebet auf dem Tempelberg wieder aushebelte.

wütende Moslems protestieren auf dem Tempelberg

 

Dieser zeitliche Ablauf wurde von den Feinden Israels ausgeschlachtet, um sich als Sieger über die Juden zu inszenieren. Der Kolumnist der Hamas-Publikation Felesteen News Abdul Rahman Younes veröffentlichte am Freitag einen Artikel, in dem er das Gerichtsurteil als Sieg der Hamas bezeichnet.

“Dieser Rückzug kam nicht aus dem Nichts”, schrieb er. “Die Palästinenser haben die Initiative ergriffen – weil sie die würdigsten und fähigsten sind – und haben sie an ihrem eigenen Ende gestoppt, nachdem sie sich gegen die Besatzung erhoben und an allen Orten mit ihr zusammengestoßen waren, mit dem Rücken geschützt vom Süden, weil sie wissen, dass da Leute an den Raketenstellungen stehen und auf den entscheidenden Moment warten. Weil sie wissen, dass das Schweigen über diese Entscheidung oder sie durchgehen zu lassen, ihr Recht auf Al-Aqsa vergeuden wird, so brachen sie die Gebete ab, bevor sie überhaupt begannen.”

 

Der Vorsitzende der Tempelbewegungen Yaakov Hayman stand dem Urteil sehr kritisch gegenüber und empfand es als gefährlich.

“Das israelische Establishment ist mehr gegen die Rückkehr des Tempels als die Araber”, sagte Hayman. “Sie beschreiben es als ‘explosive Situation’. Das ist es nicht. Aber es ist transformativ. Wenn die Juden auf den Tempelberg zurückkehren, selbst wenn wir den Tempel nicht bauen, wird dies das Land verändern und es wird keine weltliche Regierung oder weltlichen Gerichte mehr geben.”

“Das Gericht macht keinen Sinn”, sagte Hayman. “Die Polizei soll das Gesetz durchsetzen und die Rechte der Bürger schützen. Wenn sie genug Kraft haben, um Juden aus ihren Häusern in Gush Katif zu reißen, haben sie die Kraft, das gerichtlich angeordnete jüdische Recht, auf dem Tempelberg zu beten, zu schützen. Sie würden Juden lieber ihre Rechte verweigern, als sich mit arabischer Gewalt auseinanderzusetzen.”

“Die Regierung hat so viel aufgegeben, so viel illegales arabisches Bauen zugelassen, so viel arabische Gewalt zugelassen, ihnen erlaubt, die Menschenrechte der Juden zu verletzen, dass der einzige Ausweg der extreme sein muss. Gott bewahre, es kann sogar einen Krieg brauchen, um die Situation zu verbessern. Und dazu musste es nicht kommen.”

 

Auch heute am späten Abend kam es in der Altstadt von Jeruschalajim wieder zu Zusammenstößen zwischen der israelischen Polizei und krawallmachenden ‘Palästinensern’. Geworfene Steine beschädigten Busse und private Autos, es kam zu mehreren Festnahmen. Auch gestern kam es zu Festnahmen als es zu einer Schlägerei zwischen Juden und ‘Palästinensern’ kam.

 

Kommentar: Das Vorgehen der Regierung zeigt, wie sehr sie in sich gefangen ist und nicht in der Lage ist, die Rechte des jüdischen Volkes auf dem Tempelberg umzusetzen, aus Furcht, dass Ra’am die Regierung zerreißt und oder es zu einem erneuten großen Konflikt mit den ‘Palästinensern’ und den Hamas-Terroristen kommt. Fast schon im vorauseilenden Gehorsam nennt Bar Lev den Tempelberg gleich bei dem arabischen Namen. Da stell ich mir doch die Frage, ob diese Regierung gegen ihr eigenes Volk arbeitet.

Die Entscheidung von Richterin Bilha Yahalom finde ich richtig und mutig. Wie kann es sein, dass die Moslems den Tempelberg komplett für sich beanspruchen und das gesamte Gelände auch noch als ‘al-Aqsa’ bezeichnen. Sie spielen dort sogar Fußball, während Juden dort nicht beten dürfen. Ich habe das mit eigenen Augen gesehen und fotografiert.

All dieser Widerstand wird das jüdische Volk nicht aufhalten, auf den Tempelberg zurückzukehren, um auch den Dritten Tempel zu bauen. Seit Pessach 2019 gibt es dort tägliches lautes jüdisches Gebet, dass aber noch informell ist. Das Urteil von Yahalom hatte es formell gemacht. Egal ob formell oder informell, Gott hört sein Volk trotzdem zu ihm rufen und wendet sich in zunehmenden Maß ihrer endgültigen Erlösung zu.

Wir sehen das ganz eindeutig daran, dass bereits Vermessungen für den Dritten Tempel und Brandopferaltar Anfang des Jahres auf dem Tempelberg vorgenommen wurden. Im Sommer konnten wir dann das Training für das Bringen des täglichen Opfers sehen. Klar, wir wissen, dass dieses Opfer in der Mitte der Trübsal vom Antimessias wieder abgeschafft werden wird, trotzdem ist es wie der Tempel auch Teil des notwendigen Wiederherstellungsprozesses, bevor Jeschua sichtbar wiederkommen kann. Das sage nicht ich, sondern die Schrift:

“Den muss schließlich der Himmel aufnehmen bis zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge, von denen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten von jeher geredet hat” (Taten 3,21).

 

Dass der Wiederherstellungsprozess Israels schon so weit vorangeschritten ist, zeigt uns, dass Jeschua ganz kurz davor ist, diejenigen, die ihn schon heute König und Messias nennen, zu sich zu holen. Sein Volk, das ihn als Ganzes leider noch nicht erkannt hat, hat dieses Privileg nicht, denn sie müssen noch durch die Trübsal, die auch ‘Ja’akovs Drangsal’ genannt wird.

Ich vertraue Gott, dass er weiß, was er in den nächsten 7 Jahren tun wird. Wenn wir das Buch der Offenbarung lesen, reicht unsere Vorstellungskraft nicht aus, uns diese Zeit vorzustellen. Dennoch ist Gott immer noch derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit. Auch wenn diese Zeit furchtbar schlimm werden wird, so werden in ihr doch so viele Menschen, Juden und Nichtjuden, gerettet, wie zu keiner Zeit zuvor.

Trotzdem möchte ich nicht, dass du diese Zeit erleben musst und sage dir deshalb, dass heute der Tag des Heils ist. Heute ist der Tag Jeschua zu deinem König und Erlöser zu machen, falls er es noch nicht ist.

Lasst uns nicht vergessen, dass die Wiederherstellung sich bis ins Messianische Königreich mit Jeschua als herrschenden König Israels fortsetzen wird, um dann in der Ewigkeit zu münden. Jeschua bringt uns den Gan Eden, das verlorene Paradies zurück und gerade in dieser Zeit sehnen wir uns mehr denn je danach.

 

Quellen: jpost.com, jpost.com und israel365news.com

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