Der Bund mit Avraham

Blick auf den Berg Morija (Tempelberg) – dort sollte Avraham seinen Sohn Isaak opfern

Der Bund den Gott mit Avraham schloss ist ein ewiger Bund. Er gilt Avraham und seinen vielen Nachkommen, Avraham erhält von Gott diesen neuen Namen, denn er bedeutet ‘Vater vieler Völker’. Dieser Bund ist nicht an moralische Bedingungen geknüpft, denn der Bundesschluss geschah einseitig durch Gott, der als Feuer durch die zerteilten Opfertiere ging (Bereschit 15,9-21). Die Absicht Gottes, dies zu tun wurde schon im ersten Wort der Schrift sichtbar (Bereschit).

Gott versprach Abraham und seinen physischen Nachkommen über Isaak das Land Kanaan als ewiges Erbe. Er versprach außerdem seinen Namen groß zu machen und ihm viele Erben zu geben (Bereschit 15,5). Dazu kommt noch eine Art besonderer Schutz, denn Gott versprach jeden zu segnen oder zu verfluchen, der ihn segnet oder verflucht (Bereschit 12,3).

Der Bund beruht auf Gottes Ruf und Erwählung. Gott forderte von Avraham Glaube und Gehorsam. Dieser Bund besteht exklusiv für Arbraham und seine physischen Nachkommen über Isaak und Israel (Bereschit 21,12). Seine Segnungen gehen aber darüber hinaus (Bereschit 12,3), denn der Bund ist für alle Völker der Erde. Das Land ist aber für die Nachkommen, also für die 12 Stämme Israels (Bereschit 17,7.8).

Gott segnet heute noch die, die Israel segnen, denn der Bund ist heute noch gültig und wird es auch bleiben. Das Gleiche gilt für Israels Feinde, sie ziehen sich einen Fluch zu, wenn sie Israel verfluchen. Dieser Bund ist wesensverwandt mit dem Bund durch Jeschua und der Neue Bund (Brit Chadascha) dockt genau dort, denn er ist der Segen für alle Völker.

 

weiter zu Der Bund vom Sinai