Oops! It appears that you have disabled your Javascript. In order for you to see this page as it is meant to appear, we ask that you please re-enable your Javascript!

BREAKING NEWS: “Peace for Prosperity”-Plan als Vorbereitung für den Bahrain-Gipfel vorgestellt

Altstadt Jeruschalajims hier sind jüdische und arabische Händler auf engem Raum

Für nächste Woche Dienstag und Mittwoch ist der Barhain-Gipfel geplant, auf dem die wirtschaftlichen Aspekte des US-Friedensplans vorgestellt und diskutiert werden sollen. Überraschend veröffentlichte das Weiße Haus gestern die wirtschaftlichen Ideen für den Friedensplan.

Der “Peace for Prosperity”-Plan wurde auf der Internetseite des Weißen Hauses veröffentlicht (Download als PDF und Vorstellung durch Steve Cioccolanti) und sieht vor in den nächsten 10 Jahren 50 Milliarden Dollar in den Gazastreifen und die arabischen Gebiete in Jehuda und Schomron (Judäa und Samaria) zu investieren. Ziel ist es, die Gebiete in eine „blühende, moderne, demokratische Gesellschaft“ zu verwandeln. Jared Kushner hat diesen Plan zusammen mit arabischen Ländern ausgearbeitet und möchte damit die Schwelle den US-Friedensplan anzunehmen senken.

Der Plan sieht vor, die Arbeitslosigkeit drastisch auf einen fast einstelligen Prozentwert zu senken, indem über 1 Millionen Arbeitsplätze entstehen sollen. Das Bruttoinlandsprodukt soll damit verdoppelt werden und die Armut im die Hälfte gesenkt werden. Um die beiden Gebiete, den Gazastreifen und Jehuda und Schomron, mit einander zu verbinden ist der Bau eines Verkehrsnetzes aus Eisenbahnen und Straßen geplant. Außerdem soll eine kostengünstige Versorgung mit Wasser und Strom sowie mit schnellem Internet gewährleistet werden. Dazu kommen der Bau von einer Universität, Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen. 

Nach dem Bericht des Weißen Hauses ist der Wirtschaftsplan “Peace for Prosperity “ein realistischer und erreichbarer Plan, der von den Palästinensern mit Unterstützung der internationalen Gemeinschaft umgesetzt werden kann, um für die Palästinenser und ihre Kinder eine bessere Zukunft zu schaffen. Diese Vision kann dem palästinensischen Volk eine Zukunft mit Würde und Gelegenheiten sichern.”

Die anderen Details, die bisher jeden Versuch Frieden zu schaffen zum Kippen brachten, werden nicht im Wirtschaftsplan erwähnt. Die heiklen Fragen nach einem eigenen Staat für die sog. Palästinenser, den “Flüchtlingen” sowie der “Jerusalemfrage” sollen im November nach den Wahlen in Israel im September behandelt werden. Dann will das Weiße Haus Lösungsvorschläge veröffentlichen.

Zunächst aber bleibt abzuwarten, wie die Regierungen der sog. Palästinenser auf den Peace for Prosperity-Plan eingehen. Den Druck aus der Bevölkerung werden sie deutlich zu spüren bekommen. 50 Milliarden Dollar haben ihr Gewicht.

Spannend ist auch, wie Israels zukünftige Regierung mit diesem Plan umgehen wird.

Vielleicht bringt der Barhain-Gipfel am kommenden Dienstag und Mittwoch schon etwas mehr Klarheit.

 

Quellen: i24news.tv und israelheute.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.