RED ALERT: Biden-Administration ist dabei Trumps Vermächtnis auszulöschen

langsam aber sicher beginnt die Aufweichung von Trumps Taten für Israel

Die USA hatten als Weltmacht gerade unter der Präsidentschaft von Donald Trump einen großen Einfluss auf den jüdischen Staat. Israel erfuhr viel Gutes in dieser Zeit. Das markanteste Ereignis ist dabei sicherlich die Anerkennung Jeruschalajims als Israels Hauptstadt 2017 und die Verlegung der US-Botschaft am 70. Jahrestags der Staatsgründung, die die Rückkehr des Messias ankündigen. Ebenso bereitsam ist allerdings auch der US-Friedensplan, mit dem Trump wie der antike Perserkönig Cyrus den Weg zum Tempelbau ebnete. Aus dem Plan folgte der Abraham Accord, der Frieden zwischen Israel und der Arabischen Halbinsel einläutete, aber auch anderswo zu Normalisierungen führte. Zu den “kleineren” Taten Trumps zählen die Anerkennung der jüdischen Orte in Jehuda und Schomron (Judäa und Samaria) und die Anerkennung des Golans. Nach dem fragwürdigen Machtwechsel im Weißen Haus ist die neue Administration darum bemüht Trumps Vermächtnis in den USA und Israel so schnell wie möglich auszulöschen.

Jedes Jahr veröffentlichen die USA ihren Bericht über globale Menschenrechtspraktiken. Auch im neusten Bericht vom 30. März, der erstmalig von der Biden-Administration veröffentlicht wurde, ist eine globale Analyse knapp 200 Nationen enthalten. Auch Israel, das Westjordanland und der Gazastreifen sind Teil der US-Analyse.

In dem diesjährigen Bericht, der sich zum Großteil an die Sprache der vorigen Regierung hält, tauchen jedoch Formulierungen wieder auf, die unter der Trump-Administration gestrichen worden waren. Zwar wird bestätigt, dass Jeruschalajim die Hauptstadt Israels ist, jedoch spricht der Bericht wieder von der israelischen Besetzung von Territorien und von 2 Staaten. Damit zwinkert die Biden-Administration in Richtung der Palästinensischen Autonomiebehörde zum ‘Recht’ des Teilens von Jeruschalajim.

Gemeinsam ist beiden Berichten, dass beide klarstellen, dass die USA seit 2017 anerkannt haben, dass Jeruschalajim die Hauptstadt des jüdischen Staates ist, dabei wurden die Grenzen der Stadt jedoch nicht genannt, weil beide Berichte davon sprechen, dass sie Gegenstand von Verhandlungen seien. Auch die Souveränität über den israelischen Teil des Golans wird in beiden Berichten bestätigt.

Jedoch stufte die Trump-Administration die ‘palästinensische’ Verbindung zu Jeruschalajim herab und stellte fest, dass “die Palästinensische Autonomiebehörde keine Autorität über Jerusalem ausübt”.

Dies lässt der neue Bericht für das Jahr 2020 weg, dafür enthält er eine Erklärung zur israelischen ‘Besatzung’, die im Bericht 2019 der Trump-Administration fehlt. Im neuen Bericht heißt es: “Dieser Abschnitt des Berichts behandelt Israel innerhalb des Waffenstillstandsabkommens von 1949 sowie die Gebiete Golanhöhen und Ostjerusalem, die Israel während des Krieges im Juni 1967 besetzte und in denen es später sein innerstaatliches Recht, seine Zuständigkeit und seine Verwaltung erweiterte.”

Im Vergleich zum vorigen Jahr spricht der Biden-Bericht wieder von einem “zukünftigen palästinensischen Staat”.

Bei einem Briefing zum Bericht in Washington DC wurde Lisa Peterson, die stellvertretende Sekretärin des Büros für Demokratie, Menschenrechte und Arbeit gefragt, warum die Biden-Administration nicht wieder von der Sprache der Regierung unter Obama Gebrauch macht, und “Israel und die besetzten palästinensischen Gebiete” als Bezeichnung für den jüdischen Staat verwendet. Peterson antwortete, dass sich Biden dafür entschieden hätte, die Bezeichnung von Donald Trump, der von Israel, dem Westjordanland und Gaza sprach, zu verwenden, weil diese “klarer und nützlicher für Leser, die Informationen zu Menschenrechten in diesen spezifischen Bereichen suchen” sei, wenn man eine geografische Referenz verwendet.

Peterson stellte klar, dass “die Sprache im Bericht keine Position zu einem endgültigen Statusproblem vermitteln soll”.

Bisher hat die Biden-Administration noch keine klaren Pläne in Bezug auf den Konflikt zwischen den Israelis und ‘Palästinensern’ vorgelegt, sondern nur in kleinen Schritten wie im neuen Bericht angefangen, Trumps Politik umzukehren.

In Israel erwarten die Parteien des rechten Blocks allerdings, dass Biden zur Obama-Politik zurückkehren wird und auch die Sprache Stück für Stück anpassen wird, um wieder von “besetztem” ‘palästinensischem’ Gebiet und ‘zwei Staaten auf der Grundlage der Linien vor 1967’ zu sprechen.

Der jetzige Bericht beschreibt eine große Bandbreite von Aktivitäten, einschließlich des Abrisses illegaler ‘palästinensischer’ Strukturen durch Israel sowie das Versäumnis, den ‘Palästinensern’ Baugenehmigungen zu erteilen. Auf Seiten der ‘Palästinenser’ bezeichnet der Bericht die Hamas als Terrororganisation und befasst sich auch mit den Korruptionsvorwürfe in der Palästinensischen Autonomiebehörde erörtert.

 

Rückendeckung erhält die Administration von Joe Biden auch durch die Jerusalem-Erklärung, die Ende März veröffentlicht wurde und von deutschen Kultur- und Diskursschaffenden mitgetragen wird. In der Erklärung geht es darum, dass “Israelkritik” und die Boykottbewegung BDS nicht “per se” antisemitisch seien.

Noch beschämender sind allerdings die Äußerungen des World Council of Churches (WCC, Weltkirchenrat), derkürzlich einen auf Desinformation und Lügen basierenden Artikel veröffentlichte, in dem behauptet wird, Israel vertreibe einen Clan von Beduinen aus ihrem Land. Dieser Rat verfolgt eine Anti-Israel-Agenda und hat dafür jährlich fast 30 Millionen US-Dollar zur Verfügung. Obwohl er behauptet, dass er “kein Mitglied einer Allianz ist, die im Allgemeinen einen Boykott oder ein Mitglied der sogenannten ‘BDS-Bewegung’ fördert”, und dass “der WCC niemals einen wirtschaftlichen Boykott gegen den Staat Israel gefordert hat”, spielt er dennoch eine Schlüsselrolle bei der Mobilisierung von Kirchen weltweit, um internationale BDS-Kampagnen gegen Israel zu unterstützen.

Der Rat ist auch zentraler Befürworter vom Kairos Palästina Dokument, welches terroristische Handlungen des “bewaffneten Widerstands” als “palästinensischen Rechtswiderstand” charakterisiert und Israel mit dem südafrikanischen Apartheidregime vergleicht. Der Kirchenrat hat offiziell erklärt, dass “Christen, die den ‘christlichen Zionismus’ fördern, die Interpretation des Wortes Gottes und die historische Verbindung der Palästinenser – Christen und Muslime – mit dem Heiligen Land verzerren und die Manipulation der öffentlichen Meinung durch Zionistische Lobbys ermöglichen und die innerchristlichen Beziehungen schädigen”. Im Rat wurde Israel als “Dämonen” dargestellt und erklärt, dass “diejenigen, die Israel bei der Misshandlung von Palästinensern unterstützen, […] das Blut des palästinensischen Volkes an ihnen gesucht werden wird, weil sie kollaborieren, indem sie zulassen, dass dieses System weiter besteht”. Eine Tochtergesellschaft des Rates äußerte, dass “christliche Theologie, die den Zionismus unterstützt, Häresie ist… Eine solche christliche Theologie, die den Zionismus unterstützt, ist eine falsche Lehre, der man sich stellen muss… Es ist wichtig, dass wir alle verstehen, dass das Israel der Bibel, die alten Israeliten, in keiner Substanz oder materiellen Weise mit dem heutigen modernen Staat Israel verbunden sind. Die biblische Erzählung Israels hat fast nichts mit dem heutigen Israel zu tun, außer der absichtlichen Manipulation heiliger Texte, um ein politisches Projekt zu rechtfertigen.”

Im Juni 2017 veröffentlichte und verteilte der WCC einen  Brief  der Nationalen Koalition christlicher Organisationen in Palästina, in dem er Großbritannien aufforderte, sich für die Balfour-Deklaration zu entschuldigen, Israel als “Kolonialstaat” bezeichnete und die ‘Palästinenser’ als die wahren Opfer des Holocaust darstellte.

 

Kommentar: Sind es nicht die kleinen Füchse, die den Weinberg verderben? Worte haben Macht, nicht gesprochene auch. Es wird inzwischen immer deutlicher, dass die Biden-Administration Israel nicht wohlgesonnen ist. Während Trump in Bezug auf Israels Wiederherstellung Prophetie erfüllte, scheint die neue Administration im Weißen Haus dies auch zu tun, allerdings im negativen Sinne.

Auch wenn mich diese Entwicklung ärgert, so weiß ich doch von der Bibel her, dass Gott Jeruschalajim als Israels rechtmäßige und ungeteilte Hauptstadt ansieht, keine Regierung oder Organisation der Welt wird das ändern.

Aber wie weit sind wir gekommen, wenn schon der oben erwähnte Kirchenrat solche Äußerungen von sich gibt? Ist das die Art und Weise, wie wir die Juden zur Eifersucht reizen sollen? Sicherlich nicht!

Es wird Zeit, dass Israels König zurückkehrt, um hier aufzuräumen. Wenn schon uns das ärgert, wie mit Israel umgegangen wird, wie viel mehr dann ihn, der Israel als seinen Augapfel bezeichnet?

Es ist wichtiger als alles andere, dass wir mit Jeschua Frieden geschlossen haben, bevor er kommt, um die Welt für ihre Taten zu richten!

 

Quelle: jpost.com

3 Gedanken zu „RED ALERT: Biden-Administration ist dabei Trumps Vermächtnis auszulöschen

  • 04/04/2021 um 8:23
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    Hallo ihr Lieben,

    im Moment bin ich für eine Woche unterwegs und habe leider das Ladekabel für den Laptop vergessen. Auch diesen Beitrag habe wieder komplett am Smartphone geschrieben, was ziemlich nervig ist. Die Shabbat-News von dieser Woche werde ich deshalb in der nächsten Woche mit verarbeiten.

    Ich wünsche euch schöne Feiertage, wie gut zu wissen, dass unser König lebt!

    Liebe Grüße, Henry

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    • 05/04/2021 um 18:06
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      Hallo Henry
      Ich zabe gerade erfahren das der Messias der Juden sich wohl Offenbart hat..
      Auf You Tube kann man es gucken geb mal Jizkiahu Ben David ein oder auf Breaking News Messiah
      LG Gudi

      Antwort
  • 04/04/2021 um 10:20
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    Freut euch, denn der Herr ist Nahe!

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