Bennett ebnet den Weg für Tausende neue Wohneinheiten in Efrat

der Wunsch nach Aliyah (jüdische Einwanderung) nimmt stark zu, Wohnraum muss geschaffen werden

Auch wenn Israel den Souvernitätsanspruch auf Jehuda und Schomron (Judäa und Samaria) erst mit dem Zustandekommen einer neuen Regierung in Israel geltend machen kann, so ermutigte doch die US-Regierung an Israels 72. Jahrestag diesen Schritt zu gehen. In dieser Woche ging der Verteidigungsminister Naftali Bennett von der Yaminapartei einen kleinen rechtlich möglichen Schritt in diese Richtung. Er genehmigte am vergangenen Mittwoch die Erweiterung des Gemeinderats von Efrat um 1.100 Dunam (etwa 1.010 Quadratkilometer).

Experten schätzen, dass durch die Erweiterung der Bau von ungefähr 7.000 neuen Wohneinheiten in der Gemeinde ermöglicht wird. Dadurch wird die Gemeinde neue Einwohner aufnehmen und expandieren können. Der Großraum Etzion Bloc wird dadurch erheblich gestärkt.

Nach dem Abschluss des notwendigen Gerichtverfahrens und mit Anweisung zur Erteilung der Baugenehmigungen durch Bennett, können diese nun erteilt werden. Mit Bennetts Entscheidung kann das Bau- und Wohnungsministerium den Bau von Givat Eitam planen, dass in den Zuständigkeitsbereich von Efrat fällt.

 

Kommentar: Gerade in der Coronakrise ist ein deutlicher Anstieg von Antisemitismus in den Ländern zu verzeichnen, in denen noch besonders viele Juden leben. Zu ihnen gehören die USA, Frankreich und leider auch Deutschland. Verschwörungstheorien, dass die Juden den Coronavirus entwickelt hätten und schuld an der Pandemie seien, befeuern den Antisemitismus. Alleine in den USA sind deshalb die Anträge auf Aliyah um 50% gestiegen. Für diese Juden könnte Efrat zur neuen Heimat werden.

 

Quelle: israelnationalnews.com

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