Link: Außenminister der PA sagt, dass Souveränitätserklärung auch Tempelbau bedeutet

Riyad Al-Malki, der Außenminister der Palästinensischen Autonomiebehörde sagte kürzlich in einer Videokonferenz: “Die Annexion* Israels wird die gesegnete Al-Aqsa-Moschee… unter volle israelische Kontrolle stellen, um ihren Plan zur Förderung ihrer falschen Erzählung auszuführen, um sie zu zerstören und ihren angeblichen Tempel zu bauen. Dies wird den Konflikt von einem politischen Konflikt in einen religiösen Konflikt verwandeln, dessen Ende schlecht und bitter sein wird und der die Stabilität untergraben und die Sicherheit und den Frieden in der Region und der Welt zerstören wird.” Diese Äußerung legt die Vermutung nahe, dass er einen Glaubenskrieg entfachen möchte.

 

* Der Begriff ‘Annexion’ ist eigentlich unpassend, denn er beschreibt normalerweise eine gewaltsame Einnahme eines Gebietes, dass einem anderen gehört. Israel hat jedoch einen legitimen historischen Anspruch auf das biblische Kernland Jehuda und Schomron (Judäa und Samaria), dieser geht auf eine Zeit vor der Befreiung im Sechstagekrieg 1967 zurück. In moderner Zeit wurde der Anspruch Israels auf dieses Gebiet auf der San Remo Konferenz 1920 und in den Mandatsentscheidungen des Völkerbunds 1922 anerkannt. Dabei ging es um die Anerkennung eines bereits existierenden Anspruch Israels. Statt von ‘Annexion’ zu sprechen ist es sinnvoller, zu sagen, dass Israel seinen Souveränitätsanspruch geltend macht.

 

Link: israelheute.com

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