Amir Tsarfati: Die Generation, die nicht vergehen wird

Amir Tsarfati spricht über die letzte Generation, die das Kommen Jeschuas sehen wird (mit deutschen Untertiteln)

Von Zeit zu Zeit werde ich von einem von euch gefragt, wie die folgende Aussage Jeschuas zu verstehen ist:

Von dem Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon weich geworden ist und die Blätter hervortreibt, so erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist. So sollt auch ihr, wenn ihr dies alles seht, erkennen, dass es nahe an der Tür ist. Wahrlich, ich sage euch: Diese Generation wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist” (Matitjahu 24,32-34).

 

Wir haben heute knappe 2000 Jahre nachdem Jeschua dies gesagt hat Schwierigkeiten diese Aussage richtig zu verstehen, weil wir in der Regel von einer Übersetzung abhängig sind. Das Wort ‘Generation’ wird manchmal auch mit ‘Geschlecht’ übersetzt und dann so verstanden, dass das jüdische Volk nicht vergehen wird, bis Jeschua kommt. Das ist zwar auch richtig, trifft aber den Kern der Sache nicht ganz. Aber selbst wenn wir von der Generation ausgehen stellt sich die Frage, welche Zeitspanne gemeint ist. Sind es 40, 70, 80 oder 120 Jahre?

Außerdem ist die Frage, was genau mit dem Feigenbaum gemeint ist, wenn wir doch als Erstes an einen Ölbaum denken, wenn wir den Namen Israel in Zusammenhang mit Bäumen hören. Und dann gibt es auch noch den Weinstock, der ebenfalls mit Israel in Verbindung steht.

Amir Tsarfati hilft uns dabei zu verstehen, dass mit dem Feigenbaum das natürliche Israel gemeint ist, das vor der geistlichen Erneuerung wiederhergestellt werden muss. Er zeigt uns, dass mit der ‘Generation, die nicht vergehen wird’ die Generation von 1948 gemeint ist und eine Generation höchstens 80 Jahre hat. Das ist für uns heute brandaktuell, denn die Welt ist gerade an einem Punkt an dem immer mehr das sehr zeitnahe Kommen Jeschuas erwarten.

Was sagt uns Israel über den Zeitpunkt des Kommens Jeschuas? Die Generation von 1948 endet 2028, dies müsste also der späteste Zeitpunkt für das Zweite Kommen Jeschuas nach der 7-jährigen Trübsalszeit sein. Im Herbst 2028 ist Israel 80 Jahre alt und Jeschuas Zweites Kommen ist an die Herbstfeste gebunden, so wie sein Erstes Kommen an die Frühlingsfeste gebunden war. Da Jeschua vor der Trübsal kommt, um diejenigen zu entrücken, die ihn als Retter und König angenommen haben, bleibt für die Entrückung nur noch der Zeitraum bis zum Herbst diesen Jahres. Bei dem Tempo in dem sich jetzt die Dinge verändern erwarte ich ihn ehrlich gesagt deutlich früher, kann aber keinen konkreten Zeitpunkt festmachen. Wir müssen einfach beobachten, wie es im Nahen Osten und weltweit weiter geht, davon wird es wohl abhängen.

Aber kann es wirklich sein, dass wir tatsächlich so nahe dran sind? Könnte es nicht doch noch 10, 50 oder 100 Jahre oder noch länger dauern? Ich persönlich halte das für absolut unmöglich. Wenn ich mir alle Zeichen ansehe, gibt es keinen Grund für mich anzunehmen, dass unser König die 80 Jahre nicht enthält, besonders wenn ich daran denke welche große Bedeutung Zahlen im Hebräischen haben. Schaut gerne in die Chronik für eine zeitliche Übersicht der wichtigen Ereignisse der letzten Jahre oder in den Beitrag ‘Der König Kommt‘ für eine thematische Übersicht. Alles läuft wirklich synchron auf diese 80-Jahre-Ziellinie hinaus. Manchmal höre ich auch, dass wir es nicht berechnen könnten, weil Gott unberechenbar wäre. Dazu möchte ich gerne sagen, dass wir nicht über Gott stehen, sodass wir ihn berechnen könnten, sondern er macht sich für uns berechenbar, indem er nach logischen Mustern handelt, damit wir die Chance haben ihn zu erkennen. Wer sich das nicht vorstellen kann, dem empfehle ich wärmstens den Beitrag ‘Die übernatürliche Auferstehung Israels und die Rückkehr des Königs‘.

Ich weiß, dass es gerade vielen von euch in dieser verrückten Zeit nicht so gut geht und ihr sehr angefochten seid, für euch ist es sicherlich eine tolle Ermutigung zu sehen, dass die 80 Jahre wirklich die Deadline sind. Schaut euch gerne das Video von Amir an, es wird euch ermutigen! Und vertraut weiter unserem Herrn, denn es gibt keinen Grund ihm zu misstrauen, es läuft alles so, wie er es vorhergesagt hat. Leider gehört dazu auch diese bedrückende Zeit, die wir jetzt erleben, aber genau genommen ist sie für uns ein gutes Zeichen, das sich perfekt in alle anderen Zeichen einreiht.

Haltet euren Blick fest auf Jeschua gerichtet und sucht seine Nähe, er wird uns sicher durch diese Zeit bringen und uns sehr bald von ihr erlösen. Denkt bitte auch daran, dass die Herrlichkeit, die uns erwartet alles in Schatten stellt und uns das hier ganz schnell vergessen lässt. In diesem Fall ist Vorfreude nicht die schönste Freude, aber sie hilft uns durchzukommen.

 

Seid gesegnet,

Henry

 

PS: Wenn Jeschua kommt, wird es sehr plötzlich geschehen und du wirst keine Chance haben, dich dann noch in letzter Sekunde für ihn zu entscheiden. Es ist sehr wichtig, dass du bereit bist, wenn er kommt. Und dazu ist es notwendig, dass du die Erlösung, die er dir anbietet, angenommen hast.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.