RED ALERT: Afghanistan wird zur größten außenpolitischen Krise der USA und Russland will Krieg gegen Taliban starten

Erick Stakelbeck berichtet, dass die USA den Taliban geheime Informationen gegeben haben, damit die Taliban sie schützen (deutsche automatische Untertitel verfügbar, so werden sie aktiviert)
ein Blitz schlägt beim Weißen Haus ein, kurz bevor Biden vor der Kamera spricht
Biden knickt bei seiner Ansprache ein, nachdem ein Reporter ihn mit den Toten konfrontierte (deutsche automatische Untertitel verfügbar)
TFI Global berichtet von Russlands Plänen Afghanistan zu übernehmen (deutsche automatische Untertitel verfügbar)

Eine neue Ära im Nahen Osten hat begonnen, die durch den Machtwechsel in den USA ausgelöst wurde. Auch wenn es absehbar war, dass die neue US-Administration zu Veränderungen führen würde, was im Nahen Osten auch erwartet wurde, so ist dieser Wandel doch viel schneller und dramatischer gekommen, als es vorherzusehen war. Die unglaubliche Schwäche von US-Präsident Joe Biden wurde bei dessen Treffen mit Russlands Präsidenten im Juni für alle Welt sichtbar. Die Feinde der USA sehen 2021 ihre goldene Stunde gekommen, um die USA als dominante Weltmacht abzulösen. Russland und China bedrohen die Vereinigten Staaten ganz offen und füllen das Vakuum, das die USA im Nahen Osten, auch durch den Abzug weiterer Patriot-Batterien, hinterlassen. Vor 2 Wochen begann für die USA die größte außenpolitische Katastrophe ihrer Geschichte mit dem Abzug der US-Truppen aus Afghanistan. Dieses bis heute andauernde Ereignis kann als Zeitpunkt gesehen werden, an dem die postamerikanische Weltordnung begann. Die Geschehnisse überschlagen sich seit dem. Nachdem bei einem Selbstmordangriff von Islamic State Khorasan (ISIS-K) US-Soldaten getötet wurden, trat Biden vor die Kamera und gab eine traurige Figur ab. Unmittelbar zuvor war ein Blitz in der Nähe des Weißen Hauses eingeschlagen. Russland will nun in Afghanistan  und gegen die Taliban in den Krieg ziehen.

Kurz bevor Biden seine Pressekonferenz zu den Explosionen und den 13 getöteten US-Soldaten in Kabul begann, schlug ein Blitz vor dem Weißen Haus ein und erschreckte den Wachposten dermaßen, dass dieser unter Wahrung der Haltung ins Haus flüchtete. Biden erschien danach mit 25 Minuten Verspätung zu seiner Pressekonferenz, die um 17h stattfand, nachdem er sich 8 Stunden lang nicht hatte blicken lassen und kein Statement zu dem Terrorangriff abgegeben hatte, bei dem der erste Bomber von Truppen durchsucht wurde, als er eine Selbstmordweste zündete. Der zweite Angriff war ein Autobombenanschlag. Es ist unklar, wie der erste Bomber die Taliban-Checkpoints passieren und nahe genug an die US-Soldaten herankam, um sie zu töten. Dies war der schlimmste Anschlag in Afghanistan seit 10 Jahren.

Biden begann seine Rede mit einer Hommage an die getöteten Soldaten und sagte mit emotionaler Stimme: “Diese amerikanischen Soldaten, die ihr Leben gaben – das ist ein überstrapaziertes Wort, aber es ist völlig angemessen – waren Helden … Helden, die sich in einer gefährlichen, selbstlosen Mission engagiert haben, um das Leben anderer zu retten”. Und fügte hinzu: “Sie sind Teil einer Luftbrücke, einer Evakuierungsaktion, wie es sie in der Geschichte noch nie gegeben hat.”

Als Biden von einem Reporter mit dem Tod von 13 Soldaten und 90 Menschen (inzwischen wird von mindestens 170 Toten ausgegangen) konfrontiert wurde, sackte er in sich zusammen. Der 78-jährige war während der Pressekonferenz manchmal sprachlos und manchmal frustriert, griff nach seinem Notizbuch und weitete die Augen, während Reporter von einer vorab genehmigten Liste ihm etwa 30 Minuten lang Fragen stellten

Nachdem er in die Ecke gedrängt wurde, übernahm der US-Präsident die Verantwortung für die Gewalt, wich aber nicht von seiner Entscheidung ab, das Militär hastig abzuziehen, während noch Tausende Amerikaner im Land blieben. Stattdessen versuchte er seinem Vorgänger Donald Trump für alles verantwortlich zu machen. Dieser hatte den Abzug aus Afghanistan beschlossen, hatte jedoch ganz andere Pläne, wie dieser umgesetzt werden sollte.

Trump hat sich zu dem Terroranschlag in Kabul geäußert und gesagt, dass dies unter seinem Kommando nicht passiert wäre, weil ISIS und die Taliban zu viel Angst vor der Vergeltung gehabt hätten. Er kritisierte Bidens Team dafür, dass es den Taliban eine Liste von afghanischen Verbündeten gegeben hatte. Den Taliban wurde gesagt, dass diese gelisteten Personen noch evakuiert werden sollten. Trump nannte sie eine “Kill list” (Tötungsliste) und wies darauf hin, dass diese genutzt werden könnte, um Rache an denjenigen zu nehmen, die mit den USA in den 20 Jahren zusammengearbeitet hatten. Biden sagte, dass er von der Tötungsliste nichts wisse, als er danach gefragt wurde, sagte aber, dass sie “existieren könnte”. 

Während der Pressekonferenz schwor Biden die Verantwortlichen für den Anschlag zu jagen, muss allerdings auch noch die US-Truppen vor dem 31. August abziehen, da die Taliban auf die Frist bestehen. Gestern flogen die USA einen Drohnenangriff gegen den IS.

Wie es bei Bidens Pressekonferenzen zum Standard geworden ist, durfte er auch dieses Mal nur aus einer Liste von vorab genehmigten Journalisten auswählen, als die Presse Fragen stellte. Über den ältesten US-Präsidenten der Geschichte äußerte sich letzte Woche der Top-Kardiologe Dr. Aseem Malhotra, er ist Berater und Experte für evidenzbasierte Medizin. Malhotra äußerte Bedenken über den 78-jährigen und dessen körperlichen und geistigen Zustand. Bevor Biden Präsident wurde hatte er 2 Gehirnaneurysmen und eine Herzerkrankung, die zu Schwindel und Verwirrung führt. 

Biden rief Peter Doocy von Fox News, als einen der 6 genehmigten Pressevertreter auf. Dieser sagte: “Seit Februar 2020 ist kein US-Soldat im Kampf getötet worden. Sie haben eine Frist gesetzt, Truppen abgezogen, Truppen zurückgeschickt, und jetzt sind 12 Marines tot”. Die Zahl der toten Soldaten ist inzwischen auf 13 gestiegen. Und er fragte den Präsidenten: “Sie haben gesagt, das Geld hört bei Ihnen auf (Redewendung, dass Verantwortung nicht weitergegeben werden kann). Tragen Sie irgendeine Verantwortung dafür, wie sich die Dinge in den letzten zwei Wochen entwickelt haben?”

Mit beiden Händen packte Biden sein Notizbuch und antwortete schnell: “Ich trage grundsätzlich die Verantwortung für alles, was in letzter Zeit passiert ist.” Er versuchte dann Trump die Schuld zu geben und sagte, dass dieser den Abzug bis zum 1. Mai geplant und dann verzögert hätte.

Biden sagte: “Wissen Sie – ich wünschte, Sie würden eines Tages diese Dinge sagen. Sie wissen so gut wie ich, dass der ehemalige Präsident mit den Taliban eine Vereinbarung getroffen hat, dass er alle amerikanischen Streitkräfte bis zum 1. Mai aus Afghanistan holen würde. Im Gegenzug wurde die Zusage gemacht – das war ein Jahr zuvor.” Er fügte hinzu: “Als Gegenleistung für die Zusage würden die Taliban weiterhin andere angreifen, aber keine amerikanischen Streitkräfte angreifen. Erinnern Sie sich daran? Ich meine es ernst. Ich stelle Ihnen eine Frage”.

“Ist das nach Ihrem besten Wissen richtig, ja oder nein”, sagte Biden und versuchte, Doocy zu einer Zustimmung zu bringen. Dieser antwortete jedoch: “Glauben Sie, die Leute haben ein Problem damit, wie die Dinge passiert sind?”  

Offensichtlich frustriert legte Biden den Kopf in die Hände. Anschließend hob er den Kopf wieder, holte tief Luft, um sich zu beruhigen und antwortete: “Ich denke, sie haben ein Problem, dass Menschen wahrscheinlich verletzt werden. Einige wurden, wie wir gesehen haben, getötet, und das ist chaotisch.”

“Der Grund, warum, ob mein Freund es anerkennt oder gemeldet hat, der Grund, warum es, wie Sie sagten, vom Tag meines Amtsantritts an keine Angriffe auf Amerikaner gab, war die Verpflichtung von Präsident Trump: Ich werde bis spätestens 1. Mai raus sein”, ergänzte Biden und fuhr fort: “In der Zwischenzeit stimmen Sie zu, keine Amerikaner anzugreifen. Das war der Deal. Deshalb wurde kein Amerikaner angegriffen.”

Auch wenn Biden mit seiner Antwort zufrieden zu sein schien und sich auf die Folgefrage vorbereitete, weiteten sich seine Augen und sein Körper verkrampfte sich. Seine Hände sanken vor seinen Körper.

Doocy fragte: “Sie stehen also voll und ganz zu Ihrer Entscheidung, sich zurückzuziehen”.

Der Präsident weigerte sich nachzugeben und sagte demonstrativ: “Ja, das tue ich.”

“Weil sie es so sehen, Leute, und ich habe noch ein echtes Treffen. Aber stellen Sie sich vor, wo wir wären, wenn ich am 1. Mai angedeutet hätte, dass ich einen Evakuierungstermin nicht neu verhandeln werde. Wir würden dort bleiben”, sagte Biden. “Ich hätte nur eine Alternative: Tausende Soldaten nach Afghanistan zurückzuschicken, um einen Krieg zu führen, den wir in Bezug zu dem Grund, warum wir überhaupt hingegangen sind, bereits gewonnen hatten.”

“Ich war nie der Meinung, dass wir amerikanisches Leben opfern sollten, um zu versuchen, eine demokratische Regierung in Afghanistan zu errichten, einem Land, das in seiner gesamten Geschichte noch nie ein vereintes Land war.”

“Und besteht aus verschiedenen Stämmen, die noch nie miteinander ausgekommen sind. Wie ich bereits sagte, und dies ist die letzte Bemerkung, die ich machen werde, werden wir leider darüber hinaus die Gelegenheit haben, darüber zu sprechen, da wir noch nicht draußen sind.”

“Und so, wie ich bereits sagte – und dies ist die letzte Bemerkung, die ich machen werde, aber wir werden leider darüber hinaus mehr Gelegenheit haben, darüber zu sprechen, weil wir noch nicht draußen sind – wenn Osama bin Laden, wie auch al-Qaida, beschlossen hatten, einen Angriff vom Jemen aus zu starten – als sie Saudi-Arabien verließen – wären wir dann jemals nach Afghanistan gegangen? Auch wenn die Taliban Afghanistan zu dieser Zeit vollständig kontrollierten, wären wir dann jemals weggegangen?”

“Ich weiß, es ist nicht fair, Ihnen Fragen zu stellen. Es ist rhetorisch. Aber heben Sie Ihre Hand, wenn Sie denken, wir hätten gehen und Tausende von Menschenleben und Zehntausende Verwundete aufgeben sollen.”

“Unser Interesse bestand darin, zu verhindern, dass al-Qaida wieder auftaucht – zuerst um bin Laden zu bekommen, al-Qaida in Afghanistan auszulöschen und zu verhindern, dass dies wieder geschieht.”

“Wie ich 100 Mal gesagt habe: Der Terrorismus hat auf der ganzen Welt Metastasen gebildet; Wir haben größere Bedrohungen aus anderen Ländern, die viel näher an den Vereinigten Staaten liegen.”

“Wir haben dort keine Militärlager; Wir halten die Leute nicht dort. Wir haben über den Horizont hinaus die Fähigkeit, sie davon abzuhalten, uns zu verfolgen.”

“Meine Damen und Herren, es war an der Zeit, einen 20-jährigen Krieg zu beenden.”  

 

Bidens Umgang mit dem Rückzug wurde vielfach verurteilt. Republikaner sagten, er habe “Blut an den Händen” und forderten seinen Rücktritt oder seine Amtsenthebung. Die Kritik nahm im Laufe des Donnerstag zu, nach dem Biden außer Sichtweite blieb und das Weiße Haus keine Erklärung abgab, auch der Außenminister und der Verteidigungsminister meldeten sich nicht zu Wort.

Nikki Haley, ehemalige US-Botschafter bei den UN und große Freundin Israels, forderte wie andere Bidens Rücktritt oder ein Amtsenthebungsverfahren wegen seiner Handhabung des Rückzugs. Sie twitterte: “Sollte Biden wegen seines Umgangs mit Afghanistan zurücktreten oder abgesetzt werden? Ja”, und ergänzte: “Aber dann hätten wir Kamala Harris, was zehnmal schlimmer wäre. Gott, hilf uns.” 

Trumps nationaler Sicherheitsberater Herbert Raymond McMaster sagte, dass der Angriff vom Donnerstag “nur der Anfang” sei und warnte: “Wir werden ein schreckliches Bild nach dem anderen sehen.”

“Wir werden uns dem ständigen Trommelschlag des Schreckens konfrontiert sein, der dem afghanischen Volk zugefügt wird. Was werden wir dagegen tun?”

“Werden wir uns einen Dreck darum scheren? Oder wird das wie in Ruanda sein?” 1994 wurden 800.000 Menschen dort abgeschlachtet.

Der republikanische Senator Lindsey Graham forderte die Biden-Administration auf, die Kontrolle über den Luftwaffenstützpunkt Bagram zurückzuerlangen. Er schrieb über Twitter: “Ich setze mich seit Tagen dafür ein, dass die Bagram Air Base wiedereröffnet wird, da der Flughafen von Kabul sehr schwer zu verteidigen ist und die einzige Evakuierungsmöglichkeit war”.

“Wir haben die Möglichkeit, unsere Präsenz in Bagram wiederherzustellen, um weiterhin amerikanische Bürger und unsere afghanischen Verbündeten zu evakuieren. Der größte Fehler in diesem Debakel besteht darin, Bagram im Stich zu lassen.”  

“Ich fordere die Regierung Biden auf, unsere Präsenz in Bagram als Alternative zum Flughafen von Kabul wiederherzustellen, damit wir unsere Mitbürger und Tausende afghanischer Verbündeter nicht zurücklassen. Es ist kein Fähigkeitsproblem, sondern ein Willensproblem”, äußerte Graham. 

Senator Bob Menendez, der Vorsitzende des Demokratischen Auswärtigen Ausschusses, sagte: “Dies ist eine ausgewachsene humanitäre Krise und das Personal der US-Regierung … muss den Flughafen sichern.” Und ergänzte: “Während wir auf weitere Details warten, ist eines klar: Wir können den Taliban die Sicherheit der Amerikaner nicht anvertrauen.”

Republikaner forderten eine energische Reaktion und forderten den “Rücktritt” aus dem Weißen Haus. Der Abgeordnete Jody Hice wiederholte einen Aufruf an Biden, zurückzutreten und teilte mit: “Biden Admin betrachtet verlassene Menschen in Afghanistan als politisches Ärgernis. Vielleicht würde es eher zu Rettungen als zu Todesfällen führen, wenn man sie als echte Menschen anstelle von “Papieren zum Vorschieben” betrachtet. Es ist Zeit für Biden, JETZT ZURÜCKZUTRETEN!!!”

Der Abgeordnete Tony Gonzales aus Texas twitterte: “Wir brauchen jetzt keine Erklärungen der Regierung – wir brauchen sofortige Rücktritte.”

“An welchem ​​Punkt verwandelt sich Afghanistan von ‘Bidens Saigon’ zu ‘Bidens Teheran-Moment’?“ fragte der Abgeordnete Ralph Norman und wies damit auf die Geiselkrise im Iran von 1979 bis 1981, die als großer Misserfolg angesehen wurde und mit zur Niederlage von Jimmy Carter bei seiner Wiederwahl führte.   

Chip Roy aus Texas twitterte: “Präsident @JoeBiden – Sie hatten einen Job. Dieser Job geht weiter und das Leben und die Sicherheit der Amerikaner hängen davon ab. Handeln Sie entsprechend”.

 

Auch für andere Länder hat das Handeln der Biden-Administration katastrophale Folgen. Norwegen, Polen, Holland, Kanada, Großbritannien und Spanien haben alle die Evakuierung von ihren Bürgern eingestellt. 

Obwohl die Taliban und ihre weltweiten Unterstützer das Chaos und die Gewalt feiern, weil sie das Gefühl haben, als Sieger hervorgegangen zu sein, haben sie Afghanistan noch nicht gewonnen. Russland scheint sich nun auf einen langen und blutigen Krieg gegen die Taliban vorzubereiten. Von dort wurde am Donnerstag bekannt, dass Russland neue Bestellungen für Waffen und Hubschrauber aus zentralasiatischen Republiken an der Grenze zu Afghanistan erhalten hat. Russland scheint mit dem Wiederaufleben der Taliban nicht sehr zufrieden zu sein. 

Der Chef des staatlichen russischen Waffenexporteurs Rosoboronexport Alexander Mikheev sagte gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Novosti: “Wir arbeiten bereits an einer Reihe von Aufträgen aus Ländern der Region zur Lieferung von russischen Hubschraubern, Schusswaffen und modernen Grenzschutzsystemen.”

Russland stärkt so die ehemaligen sowjetischen zentralasiatischen Republiken, wie Usbekistan, Tadschikistan und Turkmenistan, die an Afghanistan grenzen. Sie sind von der Infiltration von Militanten oder Kämpfer der Taliban besonders bedroht, die sich als Flüchtlinge tarnen könnten. 

Die zentralasiatischen Republiken, die entweder an Afghanistan grenzen oder dort durch die Übernahme der Taliban gefährdet sind, haben mit Russland gemeinsame Militärübungen durchgeführt. Anfang August waren es Usbekistan und Tadschikistan, die zusammen mit Russland übten. Im September sind russische Militärübungen mit und in Kirgisistan geplant.

Durch die russischen Waffenlieferungen macht Russland deutlich, dass ein Kampf mit den Taliban bevorsteht. Der russische Präsident Vladimir Putin will verhindern, dass als Flüchtlinge getarnte Kämpfer der Taliban nach Russland kommen.

Er sagte kürzlich: “Sie (die zentralasiatischen Republiken) sind auf die eine oder andere Weise unsere engsten Partner und Verbündeten. Wir haben gemeinsame Grenzen, aber es gibt keine Visabeschränkungen. Stellen Sie sich vor, dass (afghanische) Flüchtlinge in eines dieser Länder eingereist sind. Wer ist unter diesen Flüchtlingen, woher wissen wir das? Es können Tausende von ihnen sein, oder sogar Hunderttausende und vielleicht sogar Millionen. Aber wir und unsere engsten Verbündeten haben nicht einmal Visabeschränkungen. Und was ist mit unserer [gemeinsamen] Grenze? Sie ist Tausende von Kilometern [lang]! Man kann ein Auto nehmen oder sogar auf einem Esel reiten und durch die Steppe gehen. Was werden wir dagegen tun?”

Russland weigert sich die Taliban als legitimen Herrscher Afghanistans anzuerkennen und hat klargestellt, dass eine Taliban-Regierung in Afghanistan nicht mehr bedingungslos anerkennt wird. Auch Tadschikistan spricht sich nun stark gegen die Taliban aus. 

Bei einem Treffen am Mittwoch machte der tadschikische Präsident Emomali Rahmon dem pakistanischen Außenminister Shah Mahmood Qureshi klar, dass Tadschikistan keine durch “Unterdrückung” gebildete Regierung in Afghanistan anerkennen werde. In seiner Erklärung hieß es: “Die Beweise zeigen deutlich, dass die Taliban ihre früheren Versprechen aufgeben, eine Übergangsregierung unter breiter Beteiligung anderer politischer Kräfte im Land zu bilden, und sich auf die Gründung eines islamischen Emirats vorbereiten.”

Es kann davon ausgegangen werden, dass Tadschikistan auf Russlands Geheiß gesprochen hat. Russland hat seit jeher die Taliban bekämpft, in den 1990er Jahren unterstützten Russland und Tadschikistan die afghanische Nordallianz, die die Taliban stürzen wollte.

Unbestätigten Berichten zufolge soll die von Ahmad Massoud und Amrullah Saleh geführte afghanische Nordallianz am Montagmorgen militärische Ausrüstung, Waffen und andere Hilfsgüter aus Tadschikistan erhalten haben.

Russland rüstet nun die ehemaligen Sowjetrepubliken mit Waffen auf, damit diese Putin im Ernstfall bei der Bekämpfung der Taliban helfen können. Ob die Taliban sich an der Macht halten können ist demnach fraglich.

 

Kommentar: Gestern wurde das Treffen zwischen Biden und Bennett nachgeholt. Biden pries die “Change”-Regierung als “diverseste Regierung in der israelischen Geschichte” und bekräftigte, dass er nicht zulassen würde, dass der Iran an Nuklearwaffen kommt (angesichts dieses Beitrags kann das nur ein schlechter Witz sein). Dabei solle eine diplomatische Lösung gefunden werden, aber auch andere Optionen seien möglich. Die Partnerschaft zwischen Israel und den USA sei unerschütterlich, weil die USA immer für Israel da sein würden (ebenfalls ein schlechter Scherz). Die beiden hätten außerdem darüber gesprochen, wie der Frieden und Wohlstand für die Israelis und die ‘Palästinenser’ erreicht werden könnte.

Erinnert ihr euch noch, wie lange es gedauert hatte bis Biden nach Amtsantritt Netanjahu angerufen hatte? Fast einen Monat. Und jetzt “kuschelt” er schon mit Bennett.

Während Biden leere Versprechen macht, erleben wir den Niedergang der USA live mit. Das Drehmoment, das die jetzige Entwicklung hat ist so hoch, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass sich diese Katastrophe noch umkehren lässt. Wir sehen wie China und Russland schon bereit stehen, um die Lücken zu füllen, die die USA hinterlassen.

Wie muss dies auf Länder wie Israel (Krieg von Gog und Magog) und Taiwan wirken? Aus Taiwan gibt es Meldungen, dass eine Invasion durch China unmittelbar bevorstehen könnte. Falls nichts Wichtigeres passiert, werde ich das morgen berichten.

Leute, was soll ich noch sagen? Es wird Zeit, sich von Jeschua erlösen zu lassen, falls ihr es noch nicht getan habt.

 

PS: Ich bin gespannt, ob Biden jetzt wirklich abgesägt wird und wundere mich, dass er sich überhaupt solange halten konnte. Allerdings muss ich Nikki Haley Recht geben, dass eine Kombination aus Harris und Pelosi noch deutlich schlimmer wäre.

 

Quellen: thegatewaypundit.com, dailymail.co.uk, und tfiglobalnews.com

Ein Gedanke zu „RED ALERT: Afghanistan wird zur größten außenpolitischen Krise der USA und Russland will Krieg gegen Taliban starten

  • 29/08/2021 um 6:47
    Permalink

    Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe gekommen.
    Math 4,17

    Betet ihr nun also: unser Vater der du bist in den Himmeln, geheiligt werde dein Name; dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel also auch auf Erden.
    Mth 6,9-10

    Avinu shebashamayim
    Yit’ qadesh Shimcha
    Tavo Mal’chutecha
    Ye’ase r’tzon’cha
    K’mo vashamayim
    ken baAretz….

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