BREAKING NEWS: Äquatorialguinea wird Botschaft nach Jeruschalajim verlegen

auch Äquatorialguinea schließt sich dem Trend an

Es wird immer deutlicher, dass die Anerkennung Jeruschalajims durch den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump und die Verlegung der amerikanischen Botschaft dorthin ein Startschuss für eine neue Zeit geworden ist, den auch die Biden-Administration nicht rückgängig machen kann. Guatemala hat bereits infolge von Trumps Initiative die Botschaft verlegt, andere Länder wie HondurasMalawi und das Kosovo haben bekannt gegeben, dass sie diesen Schritt ebenfalls gehen wollen. Die Dominikanische Republik spielt immerhin schon mit dem Gedanken. Neben dem meist unbekannten Inselstaat Nauru, der Jeruschalajim ebenfalls als Israels Hauptstadt anerkannte, tritt jetzt ein weiteres Land, dass leicht übersehen ins Rampenlicht. Wie der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu letzten Freitag bekannt gab, wird Äquatorialguinea die Botschaft nach Jeruschalajim verlegen.

Nach einem Telefongespräch Teodoro Obiang Nguema Mbasogo, dem Präsidenten von Äquatorialguinea verkündete Benjamin Netanjahu, dass die afrikanische Nation ihre Botschaft von Tel Aviv in die israelische Hauptstadt verlegen wird.

Das Büro des Ministerpräsidenten veröffentlichte eine Erklärung in der Netanjahu die Entscheidung von Äquatorialguinea begrüßte. Der israelische Staatsführer gab auch bekannt, dass Israel die Zusammenarbeit mit Äquatorialguinea verstärken werde. Zusätzlich will der jüdische Staat auch mit anderen afrikanischen Ländern enger zusammenarbeiten. 

Israel sei entschlossen, engere Handelsbeziehungen aufzubauen und sein technisches Wissen zu teilen. Dies teilte Netanjahu dem Präsidenten Mbasogo mit. Besonders von Israels Technologie soll der afrikanische Staat in den Bereichen Landwirtschaft und Bewässerung profitieren. Israel ist weltweit führend was Wassertechnologien angeht und Weltmeister im Wasserrecycling und stellt selbst Spanien weit in den Schatten. Die Technologieweitergabe ist deshalb ein großer Gewinn für Äquatorialguinea.

Netanjahu sagte in dem Telefonat mit Mbasogo: “Israel kehrt in großem Stile nach Afrika zurück und Afrika kehrt nach Israel zurück.” Auf diese freundlichen Worte Netanjahus antwortete Mbasogo seinerseits: “Ganz Afrika heißt Israel mit offenen Armen willkommen.”

Kurz nach der Befreiung Jeruschalajims 1967 nahmen Israel und Äquatorialguinea 1968 diplomatische Beziehungen auf. Diese kamen 1974 kurz nach dem Jom-Kippur-Krieg 1973 infolge des Krieges zum Erliegen. Die Afrikaner hoben die Beziehungen auf. Doch im Jahr 1994 nahmen Israel und Äquatorialguinea die diplomatischen Beziehungen wieder auf, was 2019 zur Eröffnung der afrikanischen Botschaft in Tel Aviv führte.

 

Kommentar: Es gibt inzwischen mehr und mehr Länder, die ich gar nicht auf dem Sender habe, die plötzlich Israels Hauptstadt anerkennen, indem sie ihre Botschaft dorthin verlegen. Diese scheinen weltweit keine bedeutende Rolle zu spielen, doch es sieht so aus, als ob die Letzten die Ersten sein werden.

 

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